Montag 20. November 2017

Nachbericht: Reality Check: 40 Jahre OECD Leitsätze für multinationale Unternehmen

Was sind die jüngsten Entwicklungen der OECD-Leitsätze und wie können Unternehmen diese nutzen, um einen positiven Beitrag zum globalen ökonomischen, ökologischen und sozialen Fortschritt beizutragen?

Anlässlich des 40-jährigen Bestehens der OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen wurde eine Diskussionsveranstaltung abgehalten, an der VertreterInnen aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft teilnahmen. Thema des Treffens, das vom österreichischen Nationalen Kontaktpunkt der OECD-Leitsätze gemeinsam mit der Industriellenvereinigung (IV) organisiert wurde, war die Entwicklung und Funktion der Leitlinien.

Neueste Entwicklungen der OECD-Leitsätze

Nachdem Christian Friesl (IV) und Bernadette Marianne Gierlinger (BMWFW) die Begrüßungsworte gesprochen haben, berichtete Roel Nieuwenkamp, Vorsitzender der OECD-Arbeitsgruppe für Responsible Business Conduct, von den jüngsten Entwicklungen und Auswirkungen der OECD-Leitsätze. Neben den 10 Prinzipien des UN Global Compact und den ILO-Kernarbeitsnormen handelt es sich hierbei um einen wichtigen internationalen Standard für verantwortungsvolles unternehmerisches Handeln. Zentral für die jüngeren Entwicklungen innerhalb der OECD- Leitsätze sind neue Bestimmungen zur Einhaltung der Menschenrechte, zur fundierten Betrachtung der Lieferketten sowie zur unternehmerischen Sorgfaltspflicht (Due Dilligence). Im Anschluss berichtete Denise Laufer (SwissHoldings sowie Mitglied des beratenden Ausschusses der Wirtschaft für die OECD (BIAC)) über Herausforderungen und erforderliche Rahmenbedingungen bei der Einhaltung der OECD-Leitsätze aus der Unternehmensperspektive.

 

Diskussionsrunde

Barbara Coudenhove-Kalergi (IV) moderierte die folgende Diskussionsrunde, an der neben Roel Nieuwenkamp und Denise Laufer, auch Kristin Drew (TUAC-Gewerkschaftlicher Beratungsausschuss), Manfred Schekulin (BMWFW) und Hannes Roither (Palfinger AG) teilnahmen. Zentrale Inhalte waren die Förderung nachhaltigen Wirtschaftens durch die Politik sowie die Reflexion über den zivilgesellschaftlichen Beitrag dazu. Hannes Roither veranschaulichte anhand der Palfinger AG, wie verantwortungsvolles Wirtschaften den langfristigen Erfolg eines Unternehmens unterstützt.

Anschließend sprach Irene Janisch (BMWFW) die Abschlussworte, fasste die Inhalte zusammen und leitete zum geselligen Teil des Abends über.

 
 
 
 
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