Donnerstag 23. November 2017
08.12.2015

2. respACT-Arbeitsgruppe zu „Innovation+“

Von der Ideenfindung bis zur Umsetzung von nachhaltigen Innovationen mit dem Fokus Co-Creation

Bei entspannter Workshop-Atmosphäre tauschten sich knapp 20 UnternehmensvertreterInnen zum Thema Co-Creation mit dem Fokus auf Unternehmen und Smart Cities aus. Dabei erprobten Sie Kreativitätstechniken, mit deren Hilfe sie innovative Ideen für ihr Unternehmen entwickeln können. Abschluss des Vormittags war eine Führung durch die Seestadt Aspern.

Die Begleitung durch den Workshop erfolgte durch Karin Haselböck von respACT und den Experten Prof. Dr. Gerald Steiner. In seinem lebendigen Experteninput sprach er über den Prozess von der Ideenfindung bis zur Umsetzung von Innovationen mit Fokus auf Co-Creation. Themenschwerpunkt aus geographischem Anlass war hierbei:  Co-Creation in Bezug auf Smart Cities, aber auch Unternehmen – Was brauchen smart cities um Zusammenarbeit zu fördern? Wie schaffen es Unternehmen und Ihre MitarbeiterInnen durch interne und unternehmensübergreifende Kooperationen Motor für Innovation und Nachhaltigkeit zu sein, neue Produkte/Prozesse zu schaffen, neue Wege zu gehen?

 

Co-Creation definiert Innovation als einen offenen Prozess, in dem Unternehmen gezielt externe Partner und zunehmend auch KonsumentInnen in den Prozess der unternehmerischen Wertschöpfung mit einbeziehen. Eine klassische Win-Win-Situation für alle PartnerInnen: Das Unternehmen kennt die Bedürfnisse des Kunden, und der Kunde erhält das Produkt, das er wirklich braucht. Mit vielen Praxisbeispielen aus Europa, den USA und der ganzen Welt veranschaulichte der Innovationsexperte welches Potenzial hinter einer auf Co-Creation basierenden Innovationskultur steckt.

 

Wichtig für den Erfolg des Innovationsprozesses ist unter anderem eine passende Auswahl an Kreativitätstechniken und –methoden, die das Team zu innovativen Ideen führen. Zu selbst gewählten Fragestellungen erprobten die TeilnehmerInnen der Arbeitsgruppe unter der Anleitung von Gerald Steiner zunächst die Walt Disney Methode und anschließend die 6-3-5 Technik.

 

Die Walt Disney Methode ist ein Rollenspiel, das es Unternehmen ermöglicht, festgefahrene Denkstrukturen zu lösen und durch neue Blickwinkel Ideen und Kreativität zu fördern. Die TeilnehmerInnen schlüpfen nacheinander in die Rolle des Träumers (Visionär, Ideenlieferant), des Realisten (Macher) und des Kritikers (Qualitäts-Manager, Controller) und bewerten ihre Ideen aus dieser Sicht.

 

 

Mit der 6-5-3 Methode kann man in nur 30 Minuten bis zu 108 neue Ideen entwickeln! Optimal erhalten 6 TeilnehmerInnen je ein Arbeitsblatt, schreiben drei Ideen auf und geben ihre Zettel nach 5 Minuten im Kreis. Die Ideen der anderen werden in der nächsten Zeile um drei neue Gedanken und Ideen weiterentwickelt und wieder an die nächste Person weitergegeben. (6 TeilnehmerInnen, je 3 Ideen, 5 Mal weitergeben = 108 neue Ideen).

 


Stefan Stiglbauer
, Ansprechpartner für Betriebsansiedlungen und Investoren der Seestadt, gab eine spannende Einführung in die Location, aspern Die Seestadt Wiens. Abschließend erhielten die TeilnehmerInnen bei strahlendem Sonnenschein eine Tour durch den 22. neuen Bezirk von Wien. Marvin Mitterwallner, führte die Gruppe entlang der U2-Verbindung, ruhiger Naherholungsplätze, durch die Wohnsiedlungen und erläuterte dabei sowohl die Entstehungsgeschichte als auch die zukünftige geplante Entwicklung.

In aspern Seestadt  entstehen auf einer Gesamtfläche von 2,4 Millionen m² – umgerechnet 340 Fußballfelder – bis 2028 Wohnräume für über 20.000 Menschen und etwa ebenso viele Arbeitsplätze. 

 
 
 
2017 © respACT
austrian business council
for sustainable development
Wiedner Hauptstraße 24/11, 1040 Wien
Telefon: +43/1/7101077-0
Fax: +43/1/7101077-19
E-Mail: office@respact.at
www.csreurope.org www.wbcsd.org www.unglobalcompact.at
http://csr-blog.at/