Donnerstag 18. Januar 2018
21.01.2016

Das Engagement unserer Mitglieder in der Flüchtlingshilfe

#businesses4refugees

Diese Initiativen und Kooperationen von respACT-Mitgliedern zeigen, wie Unternehmen unbürokratisch und konkret Verantwortung übernehmen ...

*Dieser Artikel wird laufend ergänzt.

Diese Hilfe finden wir großartig! Gemeinsam schaffen wir es, diese Herausforderungen unserer Zeit zu bewältigen und eine nachhaltige, zukunftsfähige Gesellschaft zu gestalten.

 

Wir machen Ihre Hilfe sichtbar:

  

Die Raiffeisen Zentralbank und die Raiffeisen Bank International, sowie deren Vorstände und Mitarbeiter, unterstützten durch Geldspenden in Kooperation mit der Caritas den Aufbau von Wohncontainern für 24 unbegleitete, minderjährige Flüchtlinge im "Haus Roshan" in Breitenfurt. Zusätzlich wurden Kunden gewonnen, die die Einrichtung mit Sachspenden unterstützten. Nach erfolgter gemeinsamer Montage der Möbel, konnte das „Haus Roshan“ im November eröffnet werden. In enger Abstimmung mit der Caritas werden seither von bis zu 100 Mitarbeitern im Rahmen des Corporate-Volunteering-Programms regelmäßig Aktivitäten für rund 36 Flüchtlinge angeboten. Dazu zählen Deutsch-Lernhilfe, Sport (Laufen, Fußball, Volleyball, Schwimmen), Museumsbesuche, Kochen und Malen. Der Schwerpunkt liegt dabei in der offenen Begegnung und dem Erlernen der deutschen Sprache mit dem Ziel, zu einer nachhaltigen Integration beizutragen. www.rzb.at

 

T-Mobile startete die Initiative #ConnectRefugees und unterstützt damit die Flüchtlingshilfe der Caritas. T-Mobile und die MitarbeiterInnen des Unternehmens, spendeten gemeinsam 60.000 Euro um Wohnraum für Schutzsuchende zu schaffen. Des Weiteren versorgt T-Mobile mit kostenlosen mobilen Internet österreichweit Flüchtlinge und AsylwerberInnen in Caritas Einrichtungen mit Internet, damit diese mit ihren Familien und Freunden in Kontakt bleiben können. Zudem gab es für T-Mobile MitarbeiterInnen im Zuge des T-Mobile Social Days einen Tag Sonderurlaub, um ein Projekt ihrer Wahl zu unterstützen. Bereits seit 2010 stellt T-Mobile 10 Prozent seiner Lehrstellen in den T-Mobile Shops für jugendliche unbegleitete Flüchtlinge bereit.

 

Die voestalpine unterstützt vor dem Hintergrund des Flüchtlingsdramas in Europa die Hilfsorganisationen Caritas Österreich und Ärzte ohne Grenzen bei konkreten Projekten. Mit einer Spende im Gesamtwert von 1,5 Millionen Euro werden zu gleichen Teilen Hilfsmaßnahmen sowohl unmittelbar in den Krisengebieten als auch in Österreich gefördert. In den eigenen Betrieben plant die voestalpine zusätzliche Ausbildungsplätze für Flüchtlinge zu schaffen. Die Unternehmensgruppe sieht dies als Teil ihrer sozialen Verantwortung und setzt neben der Ersthilfe einen Schwerpunkt auf die Bereiche Bildung und Integration, um insbesondere jungen Menschen fern ihrer Heimat Zukunftsperspektiven zu bieten.

 

ALPLA stellt für Flüchtlinge eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 15.000 Euro bereit. Diese Summe wird gemeinsam durch das Unternehmen und seine MitarbeiterInnen getragen. Letztere verzichten hierfür auf von ALPLA zur Verfügung gestelltes Budget für Abteilungsausflüge. Das Geld wurde für eine Neugestaltung von Räumlichkeiten für an die 80 Flüchtlinge verwendet. Bei dem Umzug in die neue Unterkunft unterstützten ALPLA MitarbeiterInnen tatkräftig.  Das Unternehmen freut sich außerdem über die Anstellung von einem Syrer  und einem Somalier. www.alpla.com 


VERBUND engagiert sich in der Flüchtlingshilfe und kooperiert mit den langjährigen Partnern Caritas und Diakonie sowie mit dem Innenministerium und anderen Partnern und Vereinen.  Am VERBUND-Bürostandort Westbahnhof wurden für einige Monate Büroflächen für etwa 10 Mitarbeiter von Caritas zugänglich gemacht. Weiters hat VERBUND Wohnmöglichkeiten oder Grundstücke für Container angeboten, die z.B. im Zillertal auch genutzt wurden. Neben einigen weiteren Aktivitäten wie beispielsweise Unterstützung der Wiener Flüchtlingsuni hat VERBUND im September 2016 zusätzlich vier Flüchtlinge als Lehrlinge in den beiden Lehrwerkstätten in Ybbs und Kaprun aufgenommen. www.verbund.com

 

MAM Babyartikel fühlt sich besonders für die Familien mit Babys und Kleinkindern unter den Flüchtlingen verantwortlich. Neben Kooperationen mit Organisationen wie dem Wiener Hilfswerk, dem Roten Kreuz, babyforum.at oder der Diakonie-Flüchtlingshilfe hat sich MAM und seine MitarbeiterInnen auch für kleinere Privatinitiativen eingesetzt. So konnten über die Hebamme Sarah Klarer gezielt Familien im Flüchtlingslager Traiskirchen mit Produkt- und Sachspenden – von Windeln, Hygieneartikel, Schlafsäcken bis Winterkleidern - erreicht werden. www.mambaby.com

 

Medizinische Unterstützung leistete auch das Unternehmen Pfizer, die der Caritas für die Versorgung der ankommenden Flüchtlinge mit einer Medikamentenspende sowie 15.000 Euro half. Im Rahmen der Corporate Volunteering Days, dem betrieblichen Freiwilligenprogramm von Pfizer bei dem die MitarbeiterInnen vom Unternehmen freigestellt werden um aktive Hilfe in sozialen Einrichtungen zu leisten, planen Pfitzer-MitarbeiterInnen einen Ausflug mit und für Flüchtlinge. www.pfizer.at

 

Der Multimedia-Provider UPC arbeitet an einem Projekt, in welchem Flüchtlingen in Traiskirchen Daten-SIM-Karten zur Verfügung gestellt werden. Dies ermöglicht ihnen mit ihren Familien und Freunden Kontakt zu halten und soll ihnen die oft lange Wartezeit bis zur Abwicklung von Asylverfahren ein wenig erleichtern. Die Verteilung der SIM-Karten erfolgt in Zusammenarbeit mit CARITASwww.upc.at

 

Die Pfeiffer Handelsgruppe arbeitet seit Jahren eng mit karitativen Organisationen zusammen. Dabei stellt die Pfeiffer Handelsgruppe große Mengen an Waren zur Verfügung, welche durch die NGOs aufgeteilt werden. Zu den Spenden zählen unter anderen eine Tonne haltbarer Lebensmittel für Flüchtlinge, die in Quartieren der Volkshilfe untergebracht sind, die Befüllung von Schultüten für Flüchtlingskinder oder auch ein kurzfristiges Frühstück für ca. 300 Flüchtlinge, die sich auf Zwischenstation in Linz befanden. www.pfeiffer.at

 

Eine unternehmensübergreifende, unbürokratische Kooperation zur Unterstützung junger Flüchtlinge im Bereich Integration hat auch Xerox ins Leben gerufen. Gemeinsam mit Repaneo (ehem. Repacopy) entstand die Planung um Deutschkurse anzubieten. So kann dank dieser Kooperation und der Hilfe von connect. Erdberg (Betreuung und Koordination von Flüchtlingen), Teach for Austria (Organisation und zur Verfügung Stellung von Lehrern) und Vöslauer (Bereitstellung der Getränke) 30 Jugendlichen dabei geholfen werden, Deutsch zu lernen. Die Kurse sind für mindestens ein Jahr geplant. www.xerox.at

 

Der Wirtschaftsverlag zeigt seine Hilfsbereitschaft in diversen Aktivitäten. Neben Sachspenden von Verlag und MitarbeiterInnen für unbegleitete minderjährige Mädchen, reagiert die zum Verlag gehörenden „Medizin Medien Austria“ mit der sechsseitigen Sonderpublikation “Brennpunkt Flüchtlinge” auf die humanitäre Notsituation in Österreich. Der Folder liefert Ärzten in Österreich kompakte medizinische und rechtliche Informationen für die Behandlung und Betreuung von Flüchtlingen und zeigt Möglichkeiten für das persönliche Engagement der Ärzte auf. Als Kooperationspartner wurden die Wiener Ärztekammer und die Druckerei Friedrich gewonnen. Die Reaktionen aus der Ärzteschaft sind äußerst positiv. www.die-wirtschaft.at 

 

Die Vöslauer Mineralwasser AG beteiligt sich seit Wochen an der Hilfe für Flüchtlinge mit Warenspenden. Die Koordination der Spenden erfolgt über die Caritas, Train of Hope und anderen Organisationen und Initiativen. Vöslauer ist dabei besonders wichtig, dass die Versorgung mit Mineralwasser rasch und unbürokratisch erfolgt. www.voeslauer.com

 

Die Erste Bank machte angesichts der bevorstehenden kalten Jahreszeit kurzfristig die künftige Zentrale beim Hauptbahnof zur Flüchtlingsherberge und stellte dort 300 Notbetten auf. Auch die Initiative HELFEN. WIE WIR. von ORF, Caritas, Rotem Kreuz, Diakonie, Volkshilfe, Hilfswerk und Samariterbund hat sich die Suche und Koordination von geeigneten Quartieren zur Priorität gemacht. www.sparkasse.at/erstebank 

 

Auch die OMV reagiert auf die aktuelle Flüchtlingssituation und spendet 250.000 Euro im Namen aller MitarbeiterInnen weltweit an HELFEN. WIE WIR.. Um das Engagement ihrer MitarbeiterInnen weiter zu unterstützen, hat die OMV zusätzlich eine eigene interne Plattform ins Leben gerufen. Diese verlinkt diejenigen, die helfen wollen, mit den passenden Initiativen und fördert den Austausch. www.omv.com

 

dm drogerie markt rief gemeinsam mit Diakonie und Caritas die österreichweite „dm Flüchtlingsinitiative“ ins Leben. Ziel der Initiative ist es, Flüchtlingseinrichtungen wie in Salzburg und Traiskirchen mit dringend benötigten Hygieneartikeln zu versorgen. dm drogerie markt unterstützt auch das Freiwilligenportal Wirsinddabei.at vom Österreichischen Integrationsfond und stellt seine MitarbeiterInnen frei, um sich in sozialen oder ökologischen Projekten engagieren.

www.dm-drogeriemarkt.at

 

Mit der Aktion #Willkommenspaket hat auch die Österreichische Post AG ein Hilfsprojekt für die ankommenden Flüchtlinge in ganz Österreich organisiert. Gemeinsam mit dem Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs bietet die Post an, dass in jeder Postfiliale und bei jedem Post Partner in ganz Österreich kostenlos Sachspenden für Flüchtlinge aufgegeben werden können. Diese werden umgehend an ein zentrales Lager des Samariterbundes weitergeleitet und von dort aus nach Bedarf auf Flüchtlingslager in ganz Österreich verteilt. www.post.at

 

Die REWE International AG setzt mit ihrem Engagement direkt bei Kindern und Jugendlichen an. So wurden bereits 500.000 Euro direkt an die Flüchtlingshilfe der Caritas gespendet, zweckgewidmet für die Betreuung von Kindern und Jugendlichen. REWE International Group setzt ein Zeichen für Integration, indem sie Deutschkurse organisiert und konsequent junge Flüchtlinge durch Beschäftigung und Ausbildung direkt in den österreichischen Arbeitsmarkt integriert und ihnen so eine Zukunft bietet. www.rewe-group.at

 

Es sind nicht nur die großen Konzerne und Unternehmen wie dm, die Österreichische Post oder REWE gefragt. Auch jedes KMU und EPU kann helfen! Eine kulturelle Initiative ergreift zum Beispiel der Berater und Musiker Thomas Beck. Er veranstaltete ein „Benefiz Konzert für Menschlichkeit“. Der Reinerlös der Eintrittsgelder geht an die Flüchtlingshilfe Traiskirchen. www.thomasandreasbeck.at

 

Die Karriereplattform Whatchado bietet geflüchteten Menschen die Möglichkeit, sich und ihre Berufe in kurzen Videointerviews vorzustellen. Die Unterseite „Refugee Stories“ zeigt die Geschichten von Flüchtlingen, die ihre Berufserfahrungen, die sie in ihrem Herkunftsland beziehungsweise in Österreich gemacht haben, teilen. So bekommen sie einerseits die Möglichkeit, sich und ihre Kompetenzen am Arbeitsmarkt zu präsentieren, andererseits soll mehr Verständnis für die persönlichen Schicksale von Menschen mit Fluchterfahrung in der Öffentlichkeit erzeugt werden. www.whatchado.com

 

Bayer Austria stellte in den letzten Monaten Hilfsorganisationen und Behörden in Österreich, der Türkei und Griechenland kostenfrei Medikamente im Wert von insgesamt knapp 1,5 Millionen Euro zur medizinischen Versorgung von Flüchtlingen zur Verfügung. Bayer unterstütze zudem die Caritas der Erzdiözese Wien mit einer Geldspende für die Wohngemeinschaft Yunus im 15. Wiener Gemeindebezirk, in der insgesamt 45 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge wohnen. Zusätzlich erhielten Caritas-Teams unter dem Motto „Wir helfen Helfern“ ein Kontingent an kostenfreien Supervisions-Stunden bei consentiv. www.bayer.at

 

Im Deloitte Future Fund bündelt Deloitte Österreich Ressourcen und Aktivitäten für standortrelevante soziale Themen. Die Kernkompetenzen - Menschen fördern, Projekte entwickeln, Expertenwissen einbringen, Chancen identifizieren, Lösungen finden und Perspektiven schaffen - werden vereint, um einen nachhaltigen Beitrag zur Bewältigung aktueller Herausforderungen zu leisten. In den nächsten drei Jahren steht die Schaffung von Perspektiven für Flüchtlinge durch die Vermittlung von Arbeitsplätzen und Bildungsangeboten an erster Stelle. www.deloitte.at/future-fund

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