Berichterstattung im Vormarsch

Nachhaltigkeitsberichterstattung gehört noch nicht ganz zum „guten Ton“, wie in der aktuellen Folgestudie von Ernst & Young deutlich wird. Aber ebenso klar zeigt sich, dass sich die Situation im Vergleich zum Vorjahr verbessert hat.

Die Studie „Werte schaffen. Verantwortung zeigen. Nachhaltigkeitsberichterstattung österreichischer Top-Unternehmen“ schließt nahtlos an die Ergebnisse der Studie aus dem vorangegangenem Jahr an.

 

Analysiert wurden dabei:

►   Anzahl der erstellten Berichte,
►   Integration mit dem Geschäftsbericht,
►   Anwendung des Berichtsstandards nach GRI (Global Reporting Initiative) und
►   die Offenlegung einer externen Verifizierung.

Dazu wurde der Markt, wie im Vorjahr, in drei Segmente geteilt:

►   Top 100-Unternehmen, -Banken und –Versicherungen,
►   Unternehmen des Prime Marktes und
►   öffentliche Unternehmen.

Nachhaltigkeitsberichterstattung eher vorbildliches Verhalten als „Mainstream“

Im Jahr 2011 berichteten 23 % der Top-Unternehmen, -Banken und Versicherungen
(+15 %), 28 % der Prime Market Unternehmen (+ 22 %) und 44 % der öffentlichen Unternehmen (+ 7 %) über ihre nicht-finanziellen Leistungen. Somit sind in allen drei Segmenten die Anzahl der veröffentlichten Berichte gestiegen. Weltweit betrachtet ist die Nachhaltigkeitsberichterstattung in börsennotierten Unternehmen am weitesten verbreitet. Unter den 100 umsatzstärksten Unternehmen aus 34 Ländern (N100) berichten 69 % der börsennotierten Unternehmen, bei den öffentlichen Unternehmen
57 % über ihre nicht-finanziellen Leistungen.

Integrierte Berichterstattung holt auf

2010 wurden nur im Segment Top-Unternehmen, -Banken und –Versicherungen integrierte Berichte veröffentlicht. Im Jahr 2011 stieg nicht nur die Anzahl der Berichte von drei auf sechs, es wurden zudem auch in jedem Segment integrierte Berichte erstellt. Angestoßen durch die Entwicklung neuer Standards durch GRI und IIRC (International Integrated Reporting Council) wird integrierte Berichterstattung wohl auch zukünftig immer mehr an Bedeutung gewinnen.

GRI Richtlinien weiterhin „Leading Practice“

Die Zahl der nach GRI erstellten Berichte ist, wie im Vorjahr, hoch und liegt zwischen 80 % bei den Top- Unternehmen, -Banken und –Versicherungen und 100 % im Prime Market. Im internationalen Vergleich ist die Anwendung der GRI-Richtlinie ebenfalls weit verbreitet. 80 % der G250 Unternehmen (250 größte Unternehmen weltweit lt. Fortune-Global-500-Liste) und 69 % der N100 Unternehmen berichten nach GRI.

Mehr Transparenz in den Berichten

Immer mehr Unternehmen lassen ihre Berichte durch externe Dritte verifizieren. Im Prime Market wurden 45 %, bei den öffentlichen Unternehmen 38 % und bei den Top-Unternehmen, -Banken und –Versicherungen 28 % der Berichte extern verifiziert. International lassen 46 % der G250 Unternehmen und 38 % der N100 Unternehmen ihren Bericht extern verifizieren.

Trend wird sich fortsetzen

Die Erwartungen aus dem Vorjahr, dass sich die Qualität und die Quantität der österreichischen Berichterstattung stätig erhöhen werden, haben sich erfüllt. Für die kommenden Jahre erwarten wir, dass sich diese Entwicklung fortsetzen und dem internationalen Trend zu mehr Offenlegung folgen wird. Unterstützt werden diese Entwicklungen durch die Absicht der EU, eine gesetzliche Offenlegungspflicht für nicht-finanzielle Informationen zu implementieren. Mit dem Diskussionspapier der IIRC und dem daraus resultierenden Leitfaden sowie mit der Publikation der GRI-G4-Richtlinie wird außerdem ein Trend hin zu verstärkter integrierter Berichterstattung erwartet. Unter dem Motto „Werte schaffen. Verantwortung zeigen.“ haben österreichische Unternehmen dabei weiterhin großes Entwicklungspotential.

Die vollständige Ernst & Young Studie ist unter dem Titel „Wert schaffen. Verantwortung zeigen. Nachhaltigkeitsberichterstattung österreichischer Top-Unternehmen“ unter folgendem Link verfügbar: www.ey.com/at/ccass.

Für Feedback und Rückfragen stehe ich jederzeit gerne zur Verfügung!

Kathrin Madl, Ernst & Young, Climate Change & Sustainability Services

Kathrin.Madl@at.ey.com

+43 (1) 211 70 1020

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Soziales Engagement – aktiv und authentisch umsetzen

Das Engagement von Unternehmen im Gemeinwesen wird in der Öffentlichkeit zumeist mit dem Einsatz von finanziellen Mitteln verbunden. Doch die Ressourcen und Kompetenzen der Unternehmen,  mit sozialen Einrichtungen zu kooperieren, sind weitaus vielfältiger.

Ein Teilbereich im Corporate Citizenship-Mix beschreibt das gesellschaftliche Engagement von Unternehmen durch den Einsatz von Zeit und Know-How ihrer Mitarbeiterinnen sowie die Unterstützung von ehrenamtlichen Tätigkeiten außerhalb der Arbeitszeit. Das als „Corporate Volunteering“ bezeichnete freiwillige, gemeinnützige Arbeitnehmer-engagament lässt sich vielfach in Unternehmen umsetzten.

Zu den typischen Projekten gehören beispielsweise der Einsatz als zusätzliche Betreuung bei einem Ausflug einer Behinderten- oder Seniorengruppe, Renovierungs- und Bauarbeiten in einem Kindergarten oder die Durchführung von Bewerbungstrainings in einer Jugendhilfsorganisation, um hier nur einige zu nennen.

Doch was ist das Besondere an Corporate Volunteering?

Neben der ethisch-moralischen Überzeugung einen Beitrag für die Gesellschaft zu leisten, stellt vor allem die aktive Beteiligung an einem sozialen Projekt eine Besonderheit dar.
Vor Ort erleben MitarbeiterInnen und Führungskräfte völlig neue Situationen die real und authentisch sind und vor allem auch sozial kompetentes Verhalten fördern – fernab eines theoretischen Seminars oder teuren Workshops – deren Inhalte man nach einigen Wochen vergessen hat.

In den sozialen Einrichtungen vor Ort lernen Mitarbeiterinnen und Führungskräfte wie man auch anders schwierige Situationen meistern kann. Welche Organisationskultur gelebt wird und welches Arbeitsklima dort herrscht? Auch Barrieren und Ängste können abgebaut werden – von beiden Seiten – den Unternehmen und Mitarbeiterinnen aber auch vonseiten der sozialen Einrichtungen und Bewohnern.

Corporate Volunteering im Rahmen eines Firmenevents oder Incentives?

Seit etlichen Jahren im angloamerikanischen Raum bekannt, werden seit einigen Jahren auch zunehmend im deutsch-sprachigen Raum gemeinnützige Aktivitäten im Rahmen von Firmenveranstaltungen, Tagungen und Incentivereisen durchgeführt. Oft als „CSR-Event“, „Social Incentive“ oder „Charity Event“ benannt, wird beispielsweise im Rahmen eines Mitarbeiterevents einen Tag lang an der Errichtung eines neuen Spielplatzes tatkräftig gearbeitet. Oder aber laden Unternehmen Ihre besten Vertriebsmitarbeiter, Kunden oder Partner zu einer Incentivereise nach bspw. Indien ein und besuchen vor Ort ein Waisenheim, wo Ordensschwestern von Ihrer täglichen Arbeit, den Herausforderungen und den Freuden des einfachen Lebens erzählen.

Im Rahmen einer Masterarbeit an der FH-Wien, Studiengänge der WKO untersuche ich die derzeitige Situation in Österreich zu diesen Themen. Effekte die sich dadurch für das Unternehmen ergeben, Zukunfttendenzen, sowie mögliche Hindernisse die sich den Unternehmen in der Praxisumsetzung stellen, werden im Rahmen der Arbeit untersucht und anschließend analysiert.

Marguerite Klonowski, BA
FH-Wien Studiengänge der WKO

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Wellpappe – Transportverpackung Nr. 1. von Natur aus nachhaltig

Haben Sie das gewusst: Zwei Drittel aller Waren in Österreich werden in Wellpappe verpackt. Und das ist gut so! Denn: Wellpappe ist von Natur aus nachhaltig. Das Forum Wellpappe Austria – die Interessenvertretung der österreichischen Wellpappe Industrie – hat in ihrer heutigen Pressekonferenz die wichigsten Argumente für den Werkstoff präsentiert.

Im Bild: Mag. Hubert MARTE, Geschäftsführer Rondo-Ganahl AG, Forumssprecher, Ing. Hubert DONHAUSER, Verkaufsleiter Mosburger GmbH., und DI Richard HÖFER, Geschäftsleitung SCA Packaging Austria.

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Am Anfang war die Halskrause

Der Amerikaner Albert L. Jones gilt als der Erfinder der Wellpappe. Er hatte im Jahr 1871 bei der Herstellung von Halskrausen die Idee, anstelle textiler Werkstoffe Papier durch gefräste Walzen zu schicken; so entstand ein elastisches Packmaterial. Und 1882 erhielt Robert H. Thompson das Patent für die Herstellung der doppelseitigen Wellpappe.

 Das Prinzip der Welle

Das Geheimnis liegt in der Welle: Ähnlich den aus der Architektur bekannten Rundbögen, verfügt gewelltes Papier über eine hohe Tragkraft. Die Welle zwischen zwei Deckenbahnen macht die Wellpappe zu einer stabilen Leicht-baukonstruktion aus Luft und Papier mit einer effektiven Polsterwirkung: Wie ein Airbag absorbiert sie die Energie von Stößen, Stürzen und Belastungen und schützt das Transportgut zuverlässig vor Beschädigung.

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Von Natur aus nachhaltig

Wellpappe ist ein nachhaltiger Packstoff. Für die Erzeugung von Wellpappe-Rohpapieren werden keine Bäume gefällt, sondern ausschließlich Holz und Altfasern verwendet. Das Rohmaterial, das man in Österreich für die Well-pappe-Rohpapier-Erzeugung einsetzt, wird im Zuge von Durchforstungen der Wälder gewonnen. Heimische Rohpapiere zählen in punkto Qualität zur Weltspitze.

Wellpappe=Kreislaufverpackung

Der wichtigste Rohstoff für Wellpappe sind gebrauchte Verpackungen aus Wellpappe, Altpapier und Karton. 98,6 Prozent der gebrauchten Wellpappe-Verpackungen werden in Österreich gesammelt und über Recycling wieder zu neuen Verpackungen verarbeitet. Dank dieses Sammelsystems kann Wellpappe als „Kreislaufverpackung“ bezeichnet werden. Bis zu sieben Mal kann Wellpappe wiederverwertet werden!

Box im Wald

Transport-Verpackung Nr.1

Es verwundert also nicht, dass Wellpappe Transport-Verpackung Nr. 1 ist: leicht und trotzdem stabil, vielseitig und hochwertig bedruckbar und mit einem optimalen Preis-Leistungsverhältnis. Über zwei Drittel aller in Österreich hergestellten
Waren gehen in Wellpappe auf die Reise; alle Waren müssen unbeschädigt den Zielort erreichen. Transportverpackungen aus Wellpappe sind enorm leistungsfähig und gewährleisten den notwendigen Produktschutz, um Waren sicher zu befördern.

Weitere Informationen lesen Sie auf www.wellpappe.at

Susanne Wegscheider,  www.comunit.at

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Reflecting on Rio: Looking back to 1992

Die UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung (United Nations Conference on Environment and Development) in Rio de Janeiro im Jahr 1992 war die erste größere internationale Konferenz, die Umwelt- und Klimafragen in Zusammenhang mit einer sozial gerechten Entwicklung thematisierte. Die Konferenz gilt als wichtiger Meilenstein der nachhaltigen Entwicklung. Sie war einzigartig in ihrer Größe und ihrem Ausmaß: Über 100 RegierungsvertreterInnen diskutierten über die zukünftige Ausrichtung der globalen Wirtschaft. Noch nie zuvor haben sich so viele NGOs-VertreterInnen versammelt.

Anlässlich des 20. Jahrestages der Konferenz und zur Vorbereitung des Weltgipfels “Rio +20″ im Juni diesen Jahres lässt “The Guardian – Sustainable Business” die Ergebnisse der letzten Jahre Revue passieren:

Um das Video abzuspielen, bitte auf das Bild bzw. hier klicken.

Den vollständigen Artikel finden Sie hier.

Aktivitäten in Österreich
Das Österreichische Global Compact Netzwerk hat “Rio +20″ als Schwerpunktthema des Jahres 2012 gewählt. Auch der diesjährige Österreichische CSR-Tag am 18. September 2012 wird die Konferenz “Rio +20″ inhaltlich aufgreifen.

Weitere Links:
www.guardian.co.uk/sustainable-business
www.uncsd2012.org
The History of Sustainable Development in the United Nations
respACT-News: Rio+20: Auf dem Weg zu einer „Green Economy“

Katrin Gaupmann
respACT

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Die 7 Todsünden der CSR oder Nachhaltigkeitskommunikation- provokante Thesen, neue Ansätze & Werte für die Kommunikationsbranche

Was machen Unternehmen falsch, wenn sie ihr soziales und ökologisches Engagement kommunizieren? Warum berichten Organisationen über ihr Nachhaltigkeitsengagement, schaden aber trotzdem ihrem Ruf? In “Die ‘sieben Totsünden’ der CSR-Kommunikation”, die soeben im Fachmagazin “UmweltWirtschaftsForum” des international führenden Wissenschaftsverlags Springer erschienen sind, zeige ich auf, warum CSR-Kommunikation bis heute selten ins Schwarze trifft.

Meine Kernthese: Wenn Nachhaltigkeitskommunikation glaubwürdig rüberkommen will, braucht es einen Paradigmenwechsel in der Herangehensweise von strategischer Kommunikationsplanung. Gängige, altbekannte Marketingpraktiken und die dahinterliegenden Werte haben meiner Meinung nach keine Berechtigung mehr. Es geht um ein gänzlich anderes Mindset, was ich das “Lowry Paradigma” nenne.

Die sieben Totsünden der CSR-Kommunikation sind das Ergebnis meiner langjährigen Beratungserfahrung. Intensiv habe ich dafür recherchiert und geforscht. Für mich ist CSR-Kommunikation bis heute die meist unterschätzte Disziplin innerhalb des Kommunikationsmanagements und gleichzeitig die mit der größten Herausforderung.

Es wird Zeit, dass wir in der Branche über die Rolle von CSR-Kommunikatoren sprechen, deren Aufgabe es ist, gesellschaftliche Verantwortung transparent und glaubwürdig zu vermitteln. Wir müssen darüber diskutieren, wie viel Philanthropie in Nachhaltigkeitskommunikation steckt oder warum wir so viel über Greenwashing reden. Wie die Zukunft von Nachhaltigkeitskommunikation aussieht und warum C(S)R-Kommunikation zum Wettbewerbsfaktor wird und was das Markenimage der Zukunft prägt. Mit meinen Thesen hoffe ich, eine öffentliche Debatte zu Nachhaltigkeitskommunikation auszulösen. Die Diskussion ist überfällig. In Anbetracht des wachsenden Druckes auf Unternehmen, Rechenschaft über Produktionsweisen und Lieferketten abzulegen, ist es verwunderlich, dass die Debatte über Nachhaltigkeitskommunikation in unserer Branche noch nicht angekommen ist. Ich bin gespannt auf Ihre Reaktionen.

Der Beitrag ist einzeln als Online-Version abrufbar: Hoffhaus M, uwf UmweltWirtschaftsForum (2012), DOI 10.1007/s00550-011-0213-0 Bestellung über diesen Link: http://bit.ly/zPaF9q

Meine „sieben Todsünden“ der CSR-Kommunikation auf einen Blick:

„Sünde Nr. 1“: Die Komplexität und Professionalität von CSR-Kommunikation zu ignorieren.

„Sünde Nr. 2“: Nicht in Frage zu stellen, dass CSR-Kommunikation auf einem neuen Mindset basiert.

„Sünde Nr. 3“: CSR mit Philanthropie zu verwechseln.

„Sünde Nr. 4“: Nicht zu erkennen, dass die traditionelle Rolle eines Kommunikationsmanagers zu kurz greift.

„Sünde Nr. 5“: Das CSR-Potenzial mit Greenwashing zu verschenken.

„Sünde Nr. 6“: CSR-Kommunikation mit Marketing zu verwechseln.

„Sünde Nr. 7“: Glauben, dass Reden Silber und Schweigen Gold ist.

Ein paar Worte zu mir:
Als Leiterin des Arbeitskreis CSR-Kommunikation der DPRG e.V. innerhalb der Deutschen Public Relations Gesellschaft (DPRG e.V.) setze ich mich für die Professionalisierung von CSR-Kommunikation ein und möchte Sie alle aufrufen, unsere Arbeit zu unterstützen. Mehr Infos sende ich Ihnen gerne zu: hoffhaus@message-pool.de.  Darüber hinaus bin ich Gründerin und Geschäftsführerin von messagepool, ein Beratungsunternehmen & Dienstleister für Nachhaltigkeitskommunikation. Wir unterstützen Organisationen dabei, deren Nachhaltigkeitsengagement – z.B. durch Nachhaltigkeitsberichte oder Kampagnen – transparent zu machen aber auch durch u.a. Schulungen/Trainings, Coaching, Sensibilisierung oder Vorträge oder als Manager auf Zeit. messagepool wird von einem selbst initiierten Netzwerk aus Nachhaltigkeitsspezialisten mit Schwerpunkt Kommunikation unterstützt. Dieses LOHAS CompetenceCenter ist offizielles Projekt der “ 2009/2010, der Idee Initiative Zukunft 2012 sowie Finalist der Cartier Women’s Initiative Awards. Mehr: www.message-pool.de

Martina Hoffhaus
Geschäftsführung, messagepool – NachhaltigkeitsKommunikation

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Von Ökoloabels und anderen Standards – Über die Sinnhaftigkeit von Labels, Standards und Zertifizierungen

Die Anzahl an Ökolabels am Markt nimmt rasant zu, deren Wertigkeit jedoch nur bedingt. In Zukunft sollten Zertifizierungen stärker auf die ganzheitliche Umsetzung des Nachhaltigkeitskonzepts eines Unternehmens fokussieren.

Heather Mak schreibt im Magazin Ethical Corporation über Ökolabels und deren Zukunft. Ihrer Ansicht nach unterscheidet man drei verschiedene Arten:

1. Standards, also Richtlinien oder Regeln, die von Unternehmen und Organisationen eingehalten werden sollten.
2. Zertifizierungen, die belegen, ob ein Unternehmen diese Standards einhält.
3. Ökolabels, die direkt auf den Verpackungen von Produkten anzeigen, ob Standards während der Herstellung eingehalten wurden.

An diesem Konzept hat sich seit rund 30 Jahren nichts geändert.

Der Wert von Labels
Bis jetzt seien Labels und Zertifizierungen ausreichend gewesen, um sich von der Masse abzuheben und Interesse bei KundInnen auszulösen, meint Mak. Mit der starken Zunahme von Ökolabels hätten viele jedoch an Wert eingebüßt. Derzeit existieren rund 400 Labels am Markt. Dieser undurchsichtige Dschungel mache es nicht nur für KonsumentInnen, sondern auch für Unternehmen schwer, die richtige Wahl beim Labelling zu treffen.

Mak meint ferner, dass es gar nicht notwendig sei, alle Produkte mit Labels oder Zertifikaten zu kennzeichnen, da der Grundgedanke eines Labels darauf aufbaue, ganzheitlich nachhaltige Organisationen oder Marktsysteme zu erschaffen. Sinnvoller sei es demnach, in Zukunft strengere (Mindest-)standards zu setzen. So könnte Nachhaltigkeit zu einem intrinsischen Wert der Mission und der Produkte von Unternehmen gemacht werden.

Die Zukunft der Ökolabels
In Zukunft sieht die Autorin andere Mechanismen die Rolle der Ökolabels übernehmen. So könnten etwa Partnerschaften oder nationale Richtlinien zahlreiche Labels und Siegel ersetzen oder zumindest ergänzend auftreten. Unternehmen könnten demnach die Popularität ihrer Marken dazu nutzen, dass Bewusstsein für nachhaltigen Konsum bei KonsumentInnen zu schärfen.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auch auf der Webseite von respACT unter http://www.respact.at/site/news/aktuelles/article/5587.html

Katrin Gaupmann
respACT

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Nachhaltige Gemeindeentwicklung Moosburg

Die Kärntner Marktgemeinde Moosburg ist eine der nachhaltigsten und meist ausgezeichneten Gemeinden in Österreich. Erfolgsbeispiele dafür sind, dass Moosburg heute um 50% mehr Betriebe und Arbeitsplätze sowie um 10% mehr Einwohner hat als im Jahr 1991. Außerdem bietet die Gemeinde das beste Bürger- und Kundenservice österreichweit und zählt zu den familienfreundlichsten Gemeinden Österreichs.

Moosburg leistet damit einen aktiven Beitrag, unsere Gesellschaft nachhaltiger zu gestalten. Die wesentlichen Erfolgsfaktoren von Moosburg können abgeleitet und auch für andere Gemeinden angewendet werden:

1. Klare Grundsätze und Prinzipien in der Gemeindeführung
2. Langfristige Zukunftsplanung mit klaren und visionären Zielen
3. Ambitionierte und konsequente Umsetzung

TRIGON-Berater Gerald Hackl  begleitet die Gemeinde Moosburg seit 10 Jahren und konnte die Erfolgsstory aus nächster Nähe beobachten. Lesen Sie mehr dazu hier

Gerald Hackl
TRIGON Entwicklungsberatung

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Lässt sich Sozialkompetenz trainieren?

Nur eine Meldung unter vielen ähnlichen:
Studie zeigt: Führungskräfte im Finanzbereich werden zunehmend an ihrer Sozialkompetenz gemessen”

Einfach ist es, die Sozialkompetenz als Anforderung in ein Stellenprofil zu schreiben. Schon schwieriger ist es, sie zu erkennen, wenn der Bewerber/die Bewerberin beim Gespräch sitzt.

Knifflig wird es bei der Frage: (Wie) Lässt sich Sozialkompetenz lernen oder erhöhen? Eine Möglichkeit dazu bietet jedenfalls das Programm Brückenschlag.

Seit nunmehr zehn Jahren bietet Brückenschlag Führungskräften die Möglichkeit, ihr gewohntes Umfeld zu verlassen und in einem herausfordernden Kontext (für Profit-Manager/innen: eine Sozialeinrichtung ihrer Wahl, also etwa eine Drogenberatung, ein Arbeitsprojekt, ein Kinderheim) neue Erfahrungen zu sammeln. Mehr als 300 Führungskräfte haben bereits für 5 Tage in eine Sozialeinrichtung gewechselt und davon profitiert.

Dass Brückenschlag durch den Perspektivenwechsel und die Reflexion der eigenen Muster in einer fremden (Organisations-)Kultur die Sozialkompetenz der Teilnehmenden erhöht, wurde in einer Diplomarbeit auch empirisch belegt:
“[Die Brückenschlag-Erfahrungen] führen zur Entwicklung der Sozialkompetenz der Teilnehmenden. [...] Unter solchen Bedingungen wird die Sozialkompetenz
besonders herausgefordert und daher entsprechend schnell entwickelt.”

Derzeit läuft die Anmeldefrist für Brückenschlag 2012. Die genauen Bedingungen sind unter www.brueckenschlag.org und Klick auf das jeweilige Bundesland abrufbar.

Kontakt für W/NÖ/Bgld.:
Petra Rösler
ost@brueckenschlag.org

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Authentic Leadership advanced – Schattenaspekte der Führung und defensive Routinen

„Die dunkle Seite von „Leadership“ wird zum Großteil ausgeblendet“, meint Sabine Pelzmann (PELZMANN Unternehmensberatung), „deshalb habe ich ein besonderes Leadershipprogramm für erfahrene Führungskräfte entwickelt, in dem wir an Schattenaspekten der Führung und defensiven Routinen in Organisationen arbeiten. Wir können nicht so tun, als würde Führung immer gelingen!“

In Weiterbildungen für Führungskräfte ist es wichtig, sich sowohl mit guten als auch schwierigen Führungsdynamiken auseinandersetzen und die blinden Flecken der Führung auszuleuchten.

Dazu bietet die PELZMANN Unternehmensberatung ein dreitägiges Führungsprogramm in Baden bei Wien an:

Termine:

  • 10. bis 12.Juli 2012
  • 11. bis 13. September 2012

Weitere Informationen finden Sie hier.

Sabine Pelzmann
PELZMANN Unternehmensberatung

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Masterarbeit CSR – Erstellung eines Nachhaltigkeitsberichts / Unternehmen gesucht!

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Rahmen unseres BWL-Studiums an der Karl-Franzens-Universität in Graz möchten wir in den kommenden Monaten eine Masterarbeit zum Thema “Corporate Social Responsibility” verfassen.

Im praktischen Teil der Masterarbeit haben wir uns zum Ziel gesetzt einen Nachhaltigkeitsbericht gemeinsam mit einem Unternehmen zu erarbeiten, welches sich mit diesem Thema in näherer Zukunft befassen möchte.

Wir würden uns über hilfreiche Informationen, Empfehlungen bzw. Unternehmen die sich gerade in dieser Phase befinden, sehr freuen.

Wie werden vom Ao.Univ.-Prof. Bernhard Ungericht vom Institut für Unternehmensrechnung und Reporting (Bereich Wirtschaftsethik und betriebliches Verantwortungsmanagement) betreut.

Mit freundlichen Grüßen,

Alen Alar
Amel Begic

Email: amel.begic@edu.uni-graz.at

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