Netzwerk SINWIN CSR Business Breakfast bei der Knill Gruppe, Mai 2015

Es war eine ausgebuchte CSR Veranstaltung von Netzwerk SINWIN und denkstatt in Kooperation mit der Knill Gruppe und der Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit, mit spannenden Inhalten, sehr interessierten TeilnehmerInnen, Vernetzungsmöglichkeiten und tollen Feedbacks.

Vortragende CSR Business Breakfast Mai 2015
(v li n re): Dr. Peter Linzner, Mag. Karl Resel (denkstatt), Mag. Claudia Schenner-Klivinyi (GF SINWIN), Tina Sumann (CSR Managerin AT&S), Mag. Christian Knill (GF Knill Energy Holding)

Den Start bildete das Thema Nachhaltigkeit bei Knill Energy, wobei vom Geschäftsführer Christian Knill eindrucksvoll die Familientradition und Werthaltung in dieser Richtung, als auch die laufenden Initiativen – auch an internationalen Standorten – beschrieben wurden.

Anschließend wurde der Weg zu einem strategischen Nachhaltigkeitsansatz, sowie der Nutzen dieses Ansatzes inkl. Fördermöglichkeiten von Frau Schenner aufgezeigt.

Frau Sumann die Nachhaltigkeitsmanagerin von AT&S beschrieb in einprägsamen Bildern den Weg des Unternehmens hin zu einer Nachhaltigkeitsstrategie und -bericht. Sehr spannend wurden auch Hürden und Erfolgsfaktoren aufgezeigt.

Die Kollegen von denkstatt bildeten den Abschluss des Bogens mit Unternehmensbeispielen die den Nutzen von CSR noch einmal vedeutlichten, sowie mit den gesetzlichen Neuerung zur Nachhaltigkeitsberichterstattung und zum Energieeffizienzgesetz.

Vortrag Schenner,SINWIN

Weitere Details und Bilder: www.sinwin.at

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Ashoka startet Leadership Programm in Social Entrepreneurship & Innovation

Liebe CSR Community,

bald ist es soweit: am 2. Oktober startet das Ashoka Leadership Programm in Social Entrepreneurship & Innovation – eine einzigartige Chance, in den Social Entrepreneurship Sektor einzutauchen und neue Berufswege zu gehen.

Als TeilnehmerIn werden Sie mit jenen Werkzeugen, Know-how und Erfahrungen aus dem Ashoka Universum ausgestattet, die Sie brauchen, um das Thema in Ihre Organisation zurückzutragen und dort konkret einzubringen.

In dem Programm geht es nicht ausschliesslich um Social Entrepreneurship, sondern auch darum, Führungskräfte elastisch, aufnahmefähig für Innovation und Veränderung zu machen. Ihnen gesellschaftlichen Wandel und zukünftige Anforderungen ins Bewusstsein zu bringen und dadurch den Kurs, den ihr Unternehmen nimmt, in die richtige Richtung zu beeinflussen.

Wie kann es sein, dass führende Unternehmen wie zum Beispiel Blackberry trotz ihrer Professionalität und Effizienz so phänomenal gescheitert sind? Wie kann ich als Führungskraft gesellschaftliche Strömungen aufnehmen und daraus konkrete Lösungen und Produkte zimmern?

Der Lehrgang wird sehr abwechslungsreich verschiedenste Aspekte der Unternehmensführung bei Sozialunternehmen beleuchten und eine Vielzahl von führenden Experten aus aller Welt als Praxisvortragende bieten. Außerdem kommen tolle Ashoka Fellows, die sich mit ihren Herausforderungen und Geschichten einbringen – pure Inspiration! 

Das Programm ist berufsbegleitend, besteht aus 7 Modulen, die auf 14 Tage über einen Zeitraum von 9 Monaten verteilt sind. Parallel dazu haben Sie die einmalige Möglichkeit, ein Projekt bei einem unserer Fellows zu begleiten und dadurch die Welt der SozialunternehmerInnen hautnah mitzuerleben. Oder aber, Sie bringen sich mit Ihrer eigenen sozialunternehmerischen Idee ein und werden von unserem hochkarätigen Team gecoacht.

Weiter Informationen finden Sie auf unserer Webseite dazu: http://ashoka-cee.org/leadership-program/

INFO-VERANSTALTUNG am 2. Juni um 14 Uhr

Wenn Sie mehr über unser Leadership Programm erfahren wollen rufen Sie uns einfach an oder kommen Sie doch zu unserer Informationsveranstaltung am Dienstag den 2.06.2015 um 14:00 Uhr bei uns im Büro, Tuchlauben 7a/3. Stock, 1010 Wien.

Wir bitten um Anmeldung unter: raclarke@ashoka.org

Mit ganz herzlichen Grüßen,

Georg Schön

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Nachhaltigkeits- und CSR-ManagerInnen sollen international anerkannt und gestärkt werden!

ECQA Certified Applied Sustainability and CSR Professional

Ein Personenzertifikat für top-ausgebildete bzw. praxiserfahrene CSR- und Nachhaltigkeits-ManagerInnen

Qualifiziertes Know-How zu CSR (Corporate Social Reponsibility) und Nachhaltigkeit wird von Industrie und Gesellschaft immer stärker gefordert. Doch wie kann ein Unternehmen sicher sein, dass sein Nachhaltigkeitsbeauftragter mit dem adäquaten Wissen ausgestattet ist? Was muss eine gute CSR- oder Nachhaltigkeits-Managerin wissen und wie kann die Expertise belegt werden? Wie kann ein Praktiker im Bereich Nachhaltigkeit den Nachweis seiner Qualifikation erbringen? Wie können die verschiedenen CSR-Bildungsangebote und die darin vermittelten Kenntnisse verglichen und bewertet werden?

An diesen Punkten setzt der internationale „CSR-Führerschein“ – wie das ECQA Personenzertifikat für den „ Applied Sustainability and CSR Professional “ kurz genannt wird – an. Seine Stärke ist die Vergleichbarkeit der bescheinigten Fähigkeiten und Fertigkeiten, hohe inhaltliche Qualität sowie seine Praxisnähe.

„Wir bündeln unsere Stärken“ ist das Motto der ECQA (www.ecqa.org), einer Non-Profit Organisation mit Sitz in Krems. Sie bietet ein weltweit einheitliches Zertifizierungsschema für ausgewählte Berufe an. Dadurch bringt sie ExpertInnen zusammen und unterstützt so Definition, Entwicklung und laufende Aktualisierung der Wissensbasis für die zum Zertifizierungsschema gehörenden Berufe. Hierfür arbeiten die ExpertInnen in so genannten “Job Role Committees”.

Ein erster kostenloser Selbst-Test kann ab sofort durchgeführt werden. Dafür braucht es nur eine einmalige Registrierung (http://www.ecqa.org/index.php?id=22&L=3).

Weitere Informationen zu finden unter www.as-csr.org

 

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Studie: “Diversity Management (DiM) & Corporate Social Responsibility (CSR) in ATX-Unternehmen – 2015″

Die Studie von factor-D Diversity Consulting in Kooperation mit der Erste Group zeigt den Status Quo der Institutionalisierung von Diversity Management und CSR in den ATX-Unternehmen – und untersucht erstmals, inwieweit diese bereits heute ihre Diversitätskonzepte im Sinne der neuen EU-Richtlinie 2014/95/EU offenlegen.

StudieMit der Studie wollen die AutorInnen einen Beitrag zur Diskussion der Weiterentwicklung von DiM und CSR in Österreich leisten. Die Ergebnisse sind in die drei Bereiche “Institutionalisierung von DiM & CSR”, “Offenlegung von Diversitätsaspekten” und “DiM und CSR als Aspekte im Employer Branding” gegliedert.

Die Hauptergebnisse im Überblick:

1. Corporate Social Responsibility (CSR) hat sich als Managementansatz in den ATX-Unternehmen weitgehend etabliert. Alle ATX-Unternehmen beschäftigen sich mittlerweile mit dem Prinzip der gesellschaftlichen Verantwortung und Nachhaltigkeit.

2. Diversity Management (DiM) ist im Vergleich zu CSR weiterhin deutlich geringer institutionalisiert. Diversity wird als Erfolgsfaktor gesehen, bleibt aber überwiegend ein HR-Thema. Haupttreiber für DiM sind der bessere Zugang zu potentiellen Talenten.

3. Im Bereich der Offenlegung von Diversitätsaspekten besteht noch großer Entwicklungsbedarf, insbesondere im Hinblick auf die kommende EU-Richtlinie “Non Financial Reporting”.

4. CSR und DiM werden im Employer Branding der ATX-Unternehmen bis jetzt noch wenig genützt. Vor allem zielgruppenspezifische Maßnahmen bleiben aus.

5. Die Mehrheit der Befragten beobachtet das Phänomen Unconscious Bias in ihren Unternehmen. Jedoch nur 11% setzen entsprechende Maßnahmen zur Reduzierung von unbewussten Vorurteilen.

Die gesamte Studie inkl. Handlungsempfehlungen sowie ein Grafiken-Set finden Sie zum Download unter:
http://www.factor-d.at/content/site/de/news/index.html

001_20150506_d_previewFotos der Pressekonferenz und der Podiumsdiskussionen finden Sie zum Download unter: http://www.apa-fotoservice.at/galerie/6614

Rückfragen & Kontakt:

factor-D Diversity Consulting GmbH
Annea Knotzer
Mail: office@factor-d.at
Telefon: +43 1 581 19 09
www.factor-d.at

Erste Group Bank AG
Mag.a Vera Budway-Strobachova
Mail: vera.budway@erstegroup.com
Telefon: +43 5 0100 – 12738

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Diversity und Barrierefreiheit: BUSINESSART 2/2015

BUSINESSART-cover-2015-02-webNützt Vielfalt Ihrem Unternehmen? Oder stört sie die effizienten Abläufe?
Dieser Frage geht Ursula Oberhollenzer im Einstiegsartikel auf den Grund. Mit überraschend klaren Ergebnissen: Aktuelle Studien zeigen eindeutig einen positiven Zusammenhang zwischen Diversity und wirtschaftlichem Erfolg. Zudem bietet die Konzentration auf die Bedürfnisse spezifischer Zielgruppen völlig neue Marktchancen. Wie das gelingt erzählen erfahrene ManagerInnen aus ÖBB, Simacek, UnitCargo, Glaxo-Smithcline, HP und der Stadt Wien.

Weitere Artikel:

  • Management-Tool von factor-D Diversity Consulting: Diversity steuern und messen.
  • Arbeitswelt: Wie barrierefrei sind Österreichs Arbeitsplätze? Ab 1.1.2016 ist der öffentliche Raum in Österreich barrierefrei. So steht es zumindest im Gesetz. Für wen das Gesetz gilt und wie aus einer vielleicht lästigen Pflicht ein Vorteil werden kann hat Karin Chladek recherchiert, mit best practises aus GW St. Pölten, Career Moves, atempo, Wirtschaftskammer Wien und Specialisterne.
  • Barrierefreiheit gilt auch für Informationen: Tipps, wie Sie es besser machen können.
  • Barrierefreiheit im Web: Ermöglichen Sie surfen ohne Hindernisse. Neue Zielgruppen werden es Ihnen danken.
  • Interview Julian M. Hadschieff, CEO Premiqamed: „Entweder bin ich ganz oben oder ganz unten“.
  • „Die Barrieren sind im Kopf“: Eine Künstlergruppe rund um Karim El Seroui – behinderte und nicht behinderte – will mit ihren Werken ein Statement für eine soziale Gesellschaft abgeben und eine Bühne schaffen, die für jeden lesbar ist.

Mehr: www.businessart.at

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Rückblick: Das war der NGO Connection Day 2015

Kürzlich war es wieder soweit: Am 5. Mai 2015 kamen 50 NGO-VertreterInnen aus den verschiedensten Bereichen des gemeinnützigen Sektors zum NGO Connection Day zusammen. Bei der Veranstaltung, die Microsoft Österreich gemeinsam mit dem FVA und Stifter-helfen.at organisiert hatte, diskutierten Experten über aktuelle Technologien und deren Beitrag zur Lösung gesellschaftlicher Probleme.

Der Schwerpunkt lag heuer auf dem Thema Mobilität und Zusammenarbeit in virtuellen Teams unabhängig von Ort und Zeit – möglich gemacht durch Cloud-Technologien.

Neben spannenden Keynotes und Workshops gab es auch genug Raum zum Austausch und Netzwerken.

Einen detaillierten Nachbericht sowie Links zu den Unterlagen und Fotos finden Sie am Citizenship-Blog von Microsoft Österreich.

Hier ein paar Impressionen:

Microsoft Österreich ist IT-Stifter 2015 und stellt NGOs über www.stifter-helfen.at kostenlos Software zur Verfügung. (Am Bild: Stephan Kropf vom FVA und Denise Böhm, CSR Manager Microsoft Österreich)

Microsoft Österreich ist IT-Stifter 2015 und stellt NGOs über www.stifter-helfen.at kostenlos Software zur Verfügung. (Am Bild: Stephan Kropf vom FVA und Denise Böhm, CSR Manager Microsoft Österreich – Photo Philipp Lipiarski)

Das Microsoft Österreich Office bot den idealen Rahmen für den NGO Connection Day. (Photo: Philipp Lipiarski)

Das Microsoft Österreich Office bot den idealen Rahmen für den NGO Connection Day. (Photo: Philipp Lipiarski)

Thomas Lutz, Unternehmenssprecher Microsoft Österreich, über die Relevanz von Technologie zur Lösung gesellschaftlicher Probleme. (Photo: Philipp Lipiarski)

Thomas Lutz, Unternehmenssprecher Microsoft Österreich, über die Relevanz von Technologie zur Lösung gesellschaftlicher Probleme. (Photo: Philipp Lipiarski)

Rund 50 NGO-VertreterInnen nahmen an dem Informationstag teil. (Photo: Philipp Lipiarski)

Rund 50 NGO-VertreterInnen nahmen an dem Informationstag teil. (Photo: Philipp Lipiarski)

Denise Böhm, CSR Manager Microsoft Österreich

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Dublin III, two years on. Asylum seekers and refugees in the EU and beyond

The European Inter-University Centre for Human Rights and Democratisation (EIUC) organises an innovative training seminar focusing on “Dublin III, two years on. Asylum seekers and refugees in the EU and beyond” from 19 to 21 June 2015 at the Monastery of San Nicolò, Venice-Lido.

Programme Objective
The training seminar aims at providing participants with tools for better understanding and use of the Dublin III regulation and of the other relevant international and European legal instruments governing this highly sensitive policy area.

What you can expect:
The Dublin III Regulation, agreed in 2013, determines the Member State responsible for examining an asylum application lodged in one of the EU countries by a third country national or a stateless person. As such it raises crucial issues within the EU system of protection of asylum seekers, which are all going to be covered in the programme. These include:

  • human rights, asylum and migration flows,
  • the common European asylum system: old and new challenges,
  • application of the Dublin regulation,
  • Dublin transfer procedures in EU states: compared analysis,
  • EU law system facing humanitarian crises, and
  • challenges to the most vulnerable groups

Well-known lecturers
The training seminar will be conducted by internationally renowned experts such as Paolo De Stefani, researcher and aggregate professor on International Law at the School of Economics and of Political Science, University of Padua; Kristina Touzenis, Programme Manager at the International Organisation for Migration (IOM), and Lorenzo Trucco, President and co-founder of the Italian Lawyers’ Association for Legal Studies on Immigration (A.S.G.I).

Who should apply?
Legal practitioners (lawyers, judges, legal scholars, legal experts working for NGOs, etc.) involved in the analysis and implementation of asylum and refugee policies. You can find more information here.

Deadline for enrolment: 21 May 2015

Further details about the courseapplication procedure and fees can be found at this address: http://www.eiuc.org/asylum

 

Check also:

http://www.eiuc.org/veniceschool

http://www.eiuc.org/veniceacademy

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Research Study: Importance of Networking for A Successful Sustainable Strategy

What makes a successful sustainable business strategy?  Networking-Icon

One essential part of the development and successful implementation of a sustainable business strategy is networking with other organizations and partner companies. Active networking helps businesses learn from one another, get in touch with partners in the same position, and obtain unique and innovative information about sustainable business practices.

As a student of the Master’s Program in “Sustainable Development, Management, and Policy” at MODUL University Vienna, I am currently working on my Master thesis and am in the process of conducting research on the importance of networking and the ways it benefits the implementation of successful sustainable strategies. The research focuses on the Austrian businesses that are members of networks.

Therefore, I would like to invite you to participate in my short online survey, which is entirely anonymous and confidential. It takes a maximum of 7 minutes to complete the survey and requires only answering a few questions that are located at this link:  To Online Survey

The survey is composed in a way that by completing it you will:

  • Get information about networking drivers and following benefits for successful sustainable strategy implementation
  • Gain more insight into the world of networking within Austria

The research is an independent study for the purposes of Master’s thesis and is not commissioned by the Austrian business council for sustainable development respACT.

Thank you for your participation and your time!
If you have any questions, please contact me: gricovkanich@gmail.com
Natalia Gricovkanics

 

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Bericht vom Treffen des WBCSD, 20. bis 23.4.2015 in Montreux

HF_WBCSD_Meeting3 (2)Das World Business Council for Sustainable Development (WBCSD) ist ein 1994 gegründeter Zusammenschluss von knapp 200 weltweit tätigen Unternehmen, die sich Nachhaltiges Wirtschaften und die Herstellung dafür erforderlicher Rahmenbedingungen zum Ziel gesetzt haben. Mitglieder sind die CEOs dieser Unternehmen, die einzelne Aktivitäten auch an ihre jeweiligen Experten delegieren. Das WBCSD hat 65 lokale Netzwerkpartner-Organisationen – das Global Network (GN) – auf allen Kontinenten. In Österreich ist dies respACT – austrian business council for sustainable development, in der Schweiz öbu – Swiss Business Council for Sustainable Development.

Mitglieder des WBCSD und des GN treffen einander regelmäßig zwei Mal jährlich, im Frühling immer in Montreux am Genfersee. Das Treffen vom 20. bis 23. April 2015 stand heuer ganz im Zeichen der Vorbereitung des WBCSD für die globale Klimakonferenz COP 21, die Anfang Dezember 2015 in Paris stattfinden wird und in die nicht nur die Wirtschaft – nach dem Scheitern der letzten derartigen Tagungen – hohe Erwartungen setzt. Es ist die tiefe Überzeugung der Mitglieder des WBCSD, dass Nachhaltiges Wirtschaften in einer Nachhaltigen Umgebung nicht ohne die technologischen und finanziellen Stärken und der Innovationsfähigkeit der Unternehmen, und damit der Wirtschaft, erzielt werden kann.

Das WBCSD sieht dafür als wesentlichen Treiber gemeinsame Aktivitäten der Wirtschaft mit der Politik, um Rahmenbedingungen für Unternehmen und Konsumenten zu entwickeln. Um dies zu erreichen setzt der Präsident des WBCSD, Peter Bakker, seit seinem Beginn im WBCSD vor zwei Jahren auf intensive Gewinnung und Ausbau von Partnerschaften mit Organisationen, die die Ziele des WBCSD teilen. Als Beispiele seien genannt: Die Bill Gates Foundation, der Green Climate Fund, ADB (Asian Development Bank), Global Compact, World Bank, Prince of Wales Foundation, LCTPi (Low Carbon Technology Partnership initiative). Ebenfalls sind Partnerschaften mit wissenschaftlichen Institutionen, wie dem MIT (Massachusetts Institute of Technology), Teil dieser Strategie.

All diese Partnerschaften betrachten PPPs (Private Public Partnerships) als wichtiges Instrument, um die vorhandenen und bewährten Technologien und Lösungen rasch und breit zu implementieren.

Schon im vergangenen Jahr hat das WBCSD die Umsetzungsmaßnahmen der langfristigen Strategie (unter dem Titel Roadmap 2050) im Maßnahmenplan „Agenda 2020“ mit konkreten Zielen und Maßnahmen publiziert. Seither haben die Mitglieder und Partner des WBCSD mehr als 35 „Business Solutions“ definiert, die ökonomisch, ökologisch und gesellschaftlich entscheidend zu den angestrebten globalen Verbesserungen beitragen können und sollen. Eine starke Delegation von Unternehmen des WBCSD, vertreten durch ihre CEOs, wird bereits in den nächsten Wochen darauf basierende Empfehlungen über regulatorische Veränderungen, gemeinsam mit einem Aktionsplan zur Umsetzung an Repräsentanten der globalen Politik übermitteln.

Für das WBCSD gilt für COP 21 im Dezember 2015 in Paris: „Failure is no option“. Das WBCSD sieht vor allem das Erreichen eines weltweit gültigen Klimaabkommens als Nachfolge des Kyoto-Vertrages als unabdingbar. Zu dessen Vorbereitung haben in den vergangenen Monaten viele Staaten verlautbart, welche Beiträge sie zur Reduktion der CO2 Emissionen zu leisten bereit sind (Intended Nationally Determined Contributions – INDCs), darunter auch die Schweiz und die EU für ihre Mitglieder wie Österreich.

Das WBCSD vermittelt eine klare Botschaft, dass das Ziel einer “Low Carbon (LC) Economy” unter folgenden Kriterien erreichbar ist:

+ Verpflichtungen der Unternehmen, und damit der Wirtschaft, ihren individuellen Beitrag zur Zielerreichung zu leisten
+ Unterstützung der Maßnahmen zur Erreichung der Ziele des internationalen Klimaabkommens durch die nationalen Regierungen
+ Implementierung der vorhandenen Lösungen mittels PPP Modellen
+ Entwicklung weiterer innovativer LC Lösungen durch die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft

Zusätzlich zu diesem Schwerpunkt „Vorbereitung der Wirtschaft auf COP21“ wurden weitere Themen der ökonomischen, ökologischen und gesellschaftlichen Grundlagen der Nachhaltigkeit behandelt. Einen breiten Überblick finden Sie unter www.wbcsd.org.

Abschließender Höhepunkt der Tagung war die Feier „20 Jahre WBCSD“. Am Beginn wurden dem Mitbegründer und langjährigen Präsidenten des WBCSD, Björn Stigson, von den 350 Teilnehmern stehende Ovationen bereitet. Seine Überzeugung sowie die Leitlinie seines Handelns hat er – wie in den letzten 20 Jahren – bei einer kurzen Rede wiederholt: „Business cannot sustain in an unsustainable world“. Für seinen nachhaltigen Beitrag, eine nachhaltigere Welt zu erreichen, haben wir ihm alle unseren Dank und die größte Anerkennung ausgesprochen!

Heinz Felsner

respACT-Vizepräsident
Wien/Zug, 5.5.2015

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Druckfrisch: Das neue corporAID Magazin!

Abwechslung im Kühlregal lautet der Titel des aktuellen corporAID Magazins (Nr. 57/2015). Der Beitrag dazu erzählt die Geschichte der Laiterie du Berger, deren Gründer Bagoré Bathily ein innovatives Business auf die Beine gestellt hat, das mehr erreicht als wirtschaftliche Ziele.

Weitere Themen:

  • Wachstum mit grünen Platten: Andreas Gerstenmayer, Vorstandsvorsitzender des Leiterplattenherstellers AT&S über die Dynamik der Branche, den Wettbewerbsvorteil Nachhaltigkeit am Standort China und die Rolle, die der Spaß für den Erfolg spielt
  • Die Welt ist besser als ihr Ruf: Ein Artikel über den schwedischen Uni-Professor Hans Rosling, dessen millionenfach angeklickte Youtube Präsentationen unterhaltsam mit Vorurteilen gegenüber ärmeren Ländern aufräumen
  • Feed the Planet. Energy for the World: 6 Monate dreht sich bei der Expo 2015 in Mailand alles um Nahrung und deren Herstellung
  • Mit Sorgfalt im Geschäft: Wie die OECD-Leitsätze Unternehmen dazu anhalten, ihre gesellschaftliche Verantwortung wahrzunehmen
  • Was treibt CSR in Österreich? Albert Klinkhammer, Mondi Europe & International, Peter Schiefer, Telekom Austria Group, und Karl Resel, denkstatt, diskutieren über den Wandel von CSR in Österreich und notwendige Rahmenbedingungen für unternehmerische Verantwortung
  • Öko-Shrimps aus Indien: Der Lebensmittelhändler Hofer bietet ökologisch gezüchtete Riesengarnelen an, an deren Produktion er selbst mitwirkt

Das corporAID Magazin können Sie im Probeabo per Mail an abo@corporaid.at bestellen oder online unter www.corporaid.at nachlesen.

Wir wünschen eine spannende Lektüre!

Ihre corporAID Redaktion

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