Von der Unternehmensplattform zum Unternehmertum

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe KollegInnen, liebe respACT- und Global Compact-Mitglieder!

Liebe CSR-MitstreiterInnen und Sustainability-Believer!

Fast 8 Jahre ist es her, seit ich meine Reise durch die © Haeusler_3111638österreichische CSR-Landschaft bei respACT begonnen habe. Als Projektleiterin des TRIGOS – Österreichs Auszeichnung für CSR – gingen hunderte Einreichungen auszeichnungswürdiger Unternehmen durch meine Hände. Als Koordinatorin des österreichischen Global Compact-Netzwerkes hatte ich die Gelegenheit, über den österreichischen Tellerrand zu blicken und internationale (CSR-) Luft zu schnuppern. Die Leitung des Geschäftsfeldes „Mitglieder und Partnerschaften“ bei respACT gab mir schließlich die Möglichkeit, unsere Mitglieder persönlich und virtuell, bei unseren beliebten Arbeitsgruppen und als Kärnten-Koordinatorin bei regionalen Veranstaltungen auf ihrem nachhaltigen Weg zu unterstützen.

Von der Unternehmensplattform zum Unternehmertum

Nach jahrelanger Arbeit mit CSR-Vorreiterunternehmen und inspirierenden Menschen, denen Nachhaltigkeit ein echtes Anliegen ist, wuchs in mir der Wunsch, selbst ein nachhaltiges Unternehmen aufzubauen und zu führen. Und so gründete ich schon vor einigen Jahren gemeinsam mit meiner Kollegin Annemarie Harant die erdbeerwoche, eine auf nachhaltige Frauenhygiene spezialisierte Plattform. Schön langsam wuchs unsere Idee zu einem kleinen Unternehmen heran, das nun meine volle Aufmerksamkeit verdient.

So ist die Zeit gekommen, meine Reise fortzusetzen und von respACT – der führenden Unternehmensplattform für CSR – den Sprung ins Unternehmertum zu wagen. Ich gehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge: respACT und all die Menschen, die ich im Laufe der Jahre kennen und schätzen gelernt habe, sind mir sehr ans Herz gewachsen. Auf der anderen Seite freue  ich mich nun schon darauf, all das was ich von dir/Ihnen zum Thema CSR lernen und erfahren durfte, nun in meinem eigenen Unternehmen umzusetzen.

An dieser Stelle möcht© Haeusler_2029226e ich mich von ganzem Herzen für die kollegiale Zusammenarbeit, die inspirierenden Gespräche, die bewundernswerten Best-Practice-Beispiele und die spannenden Einblicke in einzigartige Unternehmen und Organisationen bedanken. Als Unternehmerin werden für mich die Themen der Nachhaltigkeit nun relevanter denn je, weshalb ich hoffe, dass wir auch in Zukunft in Kontakt bleiben werden.

Meine neuen Kontaktdaten lauten:

bettina(at)erdbeerwoche.com

www.erdbeerwoche.com

Meine Nachfolge bei respACT

respACT bleibe ich im Rahmen der Arbeitsgruppe Nachhaltigkeitsberichterstattung noch etwas erhalten, die ich 2015 noch einmal leiten und moderieren werde. Zu diesem Thema erreichst du/erreichen Sie mich daher noch für die nächsten Monate unter meiner respACT-Adresse.

Meine Global Compact-Agenden sowie die Koordination des Bundeslandes Kärnten übernimmt ab sofort Ines Sturm – so wie ich eine Kärntnerin – die bereits voll im Einsatz ist und sich darauf freut, dich/Sie bald persönlich kennen zu lernen: i.sturm(at)respact.at.

Ich wünsche dir/Ihnen auf diesem Weg alles Gute bei der Umsetzung deiner/Ihrer nachhaltigen Ideen und freue mich, wenn wir uns dazu auch in Zukunft austauschen!

Liebe Grüße

Bettina (Steinbrugger)

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Holis – erster verpackungsfreier Bio-Lebensmittelmarkt in Linz öffnet im September

Nachdem sich Kritiken  und Skandale der derzeitigen (Mainstream-) Lebensmittelindustrie häufen, steigt das Angebot an nachhaltigen Supermärkten. In Österreich wird der holis market (www.holis-market.at) als erster völlig verpackungsfreier Bio-Lebensmittelmarkt mit begleitender Rezepte- und Ernährungsapp im September in Linz eröffnen.

Den Wunsch nach einem einfachen System, zeitsparend gesund und nachhaltig einzukaufen, hat Franz Seher, der Gründer von holis, erkannt und arbeitet mit seinem Team seit einem Jahr am Aufbau des on- und offline Supermarktes. Das Sortiment wird ausschließlich aus biologischen, nachhaltig erzeugten und naturbelassenen Produkten bestehen, wobei zur Gänze auf Einwegverpackungen verzichtet wird. Damit sollen gleich mehrere Probleme gelöst werden: (Plastik-) Müll wird zur Gänze vermieden, außerdem können Kunden genau die Menge kaufen, die sie benötigen, was Geld spart und der Lebensmittelverschwendung entgegenwirkt. Um seinen Kunden Zeit zu sparen, werden auf einer Online-Plattform Rezeptboxen (angepasst an individuelle Bedürfnisse wie Intoleranzen, vegetarische/vegane Ernährung etc.) angeboten, die fertig im holis Markt abholbereit sein werden.

Mit einer Crowdfunding-Kampagne  (https://wemakeit.com/projects/holis-market) sollen nun die letzten finanziellen Mittel für einen reibungslosen Start von holis am 1. September 2015 beschaffen werden.

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Corporate Governance & Business Ethics: CGBE Lectures an der FHWien der WKW

CGBE Lectures 2014: Prof. Dr. Ingo Pies sorgte mit seinem Vortrag zum Thema "Wirtschaftsethik der Welternährung" für lebhafte Debatten.

CGBE Lectures 2014: Prof. Dr. Ingo Pies sorgte mit seinem Vortrag zum Thema “Wirtschaftsethik der Welternährung” für lebhafte Debatten.

Im Rahmen der CGBE Lectures sind auch in diesem Semester hochkarätige Expertinnen und Experten aus Forschung und Wirtschaft als Vortragende eingeladen. Studierenden und externen Gästen werden aktuelle Themen aus den Bereichen Business Ethics, Corporate Governance, CSR und Sustainability vermittelt. Das detaillierte Programm mit den jeweiligen Terminen, Themen und Vortragenden finden Sie unter diesem Link.

Am 9. April hält Prof. Sarah Jastram (HSBA Hamburg School of Business Administration) einen spannenden Vortrag zum Thema: „Zur Effektivität von CSR-Governance-Instrumenten“.

Die Ringvorlesung „Corporate Governance und Business Ethics“ findet im Audimax der FHWien der WKW statt und bringt UnternehmerInnen, WissenschaftlerInnen und Studierende zusammen. Dieser Austausch ist eine große Chance für die Überbrückung der Kluft zwischen Theorie und Praxis.

Unser Dank gilt ausdrücklich den Stifterinnen und Stiftern des Centers „Corporate Governance und Business Ethics“.

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FAIRTRADE@work: Jetzt anmelden und faires Osternest gewinnen

OsterSlider“Die Vielfalt an Schokolade ist überwältigend! Der Großteil derer, dieden Kakao dafür angebaut haben, kann aber nie ein Stück des fertigen Produkts kosten. Schokolade ist für sie unerschwinglich. Esst in Europa weiterhin viel Schokolade, damit die Bauern in der Elfenbeinküste ihre Situation verbessern können”, wünschte sich Fortin Bley von der FAIRTRADE-zertifizierten Kooperative CANN bei seien Besuch in Österreich letzten Herbst. Spätenstens zu Ostern erfüllen wir ihm den Wunsch. Was wäre ein Osternest ohne Schokohasen oder Schokoeier? In einem bunten Osternest gehören aber auch die Farben grün und blau. Zu finden im FAIRTRADE-Gütesiegel. Warum gerade zu Ostern Fairness wichtig ist und wo Sie die fairen Eier und Hasen bekommen, erfahren Sie in unserem Osterschwerpunkt.

Für Unternehmen, die sich im Rahmen der FAIRTRADE@work-Kampagne für faire Produktionsbedingungen engagieren wollen, haben wir ein besonders “Easter Egg” in unserem Osterschwerpunkt versteckt.

 

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Microsoft NGO Connection Day am 5.5.: Das Programm steht fest!

Auf welchem Weg können virtuelle Teams produktiv zusammenarbeiten? Wie können Ehrenamtliche bestmöglich eingebunden werden? Welche Technologien ermöglichen orts- und zeitunabhängiges arbeiten?

Das sind nur einige der Fragen, die im Rahmen des diesjährigen NGO Connection Days am 5. Mai 2015, den Microsoft Österreich gemeinsam mit dem Fundraising Verband Austria und Stifter-helfen veranstaltet, beantwortet werden. Nun steht das gesamte Programm fest – und wir laden alle gemeinnützigen Vereine recht herzlich dazu ein, an diesem abwechslungsreichen Tag teilzunehmen.

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Hier finden Sie das gesamte Programm.

Hier finden Sie weitere Infos und können sich anmelden.

Falls Sie nähere Fragen zum NGO Connection Day haben, können Sie mich jederzeit gerne unter a-debohm@microsoft.com kontaktieren.

Ich freue mich auf spannende Diskussionen, nette Gespräche und neue Kontakte!

Beste Grüße,
Denise Böhm, CSR Managerin Microsoft Österreich

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ClimateLaunchpad 2015: Grüne Businessideen gesucht

ClimateLaunchpad ist Europas größter Wettbewerb für  Businessideen in den Bereichen Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel.

Noch bis 6. Mai können StudentCLP15_Comp-RGB_v27en, Start-ups und Jungunternehmer ihre Ideen einreichen. Die besten Einsendungen werden zu einem Boot Camp Ende Mai und mehreren Coaching-Sessions eingeladen. Gemeinsam mit erfahrenen Coaches wird am Businessmodell getüftelt und die Präsentation vor der Jury vorbereitet. In der nationalen Endausscheidung am 1. Juli werden die Ideen vorgestellt und die besten drei prämiert. Die Entscheidung wird auf Basis des Klima-Impacts, des Wachstumspotenzials der Idee und der Überzeugungskraft des Teams getroffen.

Die drei Sieger jedes Landes qualifizieren sich für das europäische Finale Anfang September in Amsterdam. Hier winken den besten Teams die Aufnahme in ein umfangreiches Gründerförderungsprogramm und der Zugang zu Geldmitteln und Netzwerken auf europäischer Ebene.

Nach einem erfolgreichen Start im letzten Jahr geht der ClimateLaunchpad heuer in die zweite Runde. Die Anzahl der teilnehmenden Länder wurde von zehn auf 24 erhöht – unter den neuen Ländern ist auch Österreich. Der Wettbewerb wird hierzulande vom WWF Österreich koordiniert. Wir freuen uns über viele innovative Ideen und Einreichungen!

 Alles zum ClimateLaunchpad 2015 finden Sie unter: http://www.wwf.at/climatelaunchpad  bzw. http://www.climatelaunchpad.org

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Beck’s Konzerttalkshow – “Alles in die größte Kraft” mit blindem Extrembergsteiger Andy HOLZER

Becks Konzert Talkshow mit Andy Holzer

Becks Konzert Talkshow mit Andy Holzer

25. März 2015 / 19:30 / Stadtgalerie Mödling

Was hat ein blinder Extrembergsteiger mit Nachhaltigkeit zu tun? Sehr viel, denn was Andy Holzer uns vorlebt, ist Mut zur Veränderung, zur Reduktion und den Blick auf’s Wesentliche. “Es gibt keinen Gewinn. Es gibt nur Ausgleich.” – sagt Andy Holzer im aktuellen Cover Interview des Bestseller, wo er gemeinsam mit T.A. Beck Ideen einer “Wirtschaft der Freude” beschreibt. Was Führungskräfte mit einem Blinden verbindet: Wir tappen alle im Dunkeln, wissen nicht wirklich was auf uns zu kommt – und sind auf unsere Intuition angewiesen. Am 25. März ist Andy Holzer zu Gast in meiner Konzert Talkshow.

Artikel bestseller Coverinterview “Was im Leben wirklich zählt” Cover Bestseller Beck Holzer

Kartenbestellung für respact Mitglieder: karten@diestadtgalerie.at oder
+43-660-8234010  (Mo – Fr 9:00-12:00) 10% Nachlass unter dem Kennwort »respact«

Thomas Andreas Beck, erfolgreicher Coach und Musiker, widmet sich im Rahmen seiner “Beck’s Konzerttalkshow” Menschen mit ganz besonderen Lebenswegen und Schicksalen. Schon zum Auftakt im Oktober des vergangenen Jahres konnte der Zuspruch nicht grösser sein, als er bei seiner Show in der Stadtgalerie Mödling Samuel Koch zu Gast hatte. Mehr als 300 Gäste wollten sich die Kombination aus  Liedermacherkonzert, Talkshow und Motivationsevent nicht entgehen lassen.

“Unsere größte Kraft – die Berufung – formt sich um unserer größten Lebensprägungen herum aus. Dort wo ich in meinem Leben am meisten eingeschränkt war, lerne ich am meisten. Aber nur dann, wenn die innere Einstellung und auch das Umfeld stimmen. Diese ganz besonderen Menschen sind die wirklichen Vorbilder. Wir können so viel von ihnen lernen”, so Beck.

Viel lernen kann man mit Sicherheit auch von seinem nächsten Gast: “blind climber” Andy Holzer, der am 25.3. gemeinsam mit T.A. Beck in der Stadtgalerie Mödling auf der Bühne stehen wird. Auf Grund einer Netzhauterkrankung ist der Osttiroler von Geburt an blind, was ihn jedoch nicht daran hinderte, seiner großen Leidenschaft, der Kletterei nachzugehen.

Der Auftritt in der Stadtgalerie Mödling wird für Holzer ein ganz besonderer, tritt er doch nur wenige Tage später zu seiner Mount Everest-Expedition auf. Der höchste Berg der Erde ist für Holzer der letzte der “Seven Summits”, auf den anderen sechs konnte er sich bereits ins Gipfelbuch eintragen. Ich versuche den Menschen etwas von meinen gelebten Visionen und grenzwertigen Erfahrungen, die ich in den Bergen dieser Welt erleben darf, weiterzugeben”, erklärt Holzer.

Andy Holzer und Thomas Andreas Beck verbindet eine jahrelange Freundschaft  - gemeinsame Erlebnisse zwischen Berggipfel und Tauchgang scheinen auf den ersten Blick plakativ interessant, es gibt jedoch auch andere, unsichtbare Gemeinsamkeiten und Gegensätze der beiden. Das Publikum kann sich auf knisternde, lustige und ernste zwei Stunden Konzerttalkshow freuen.

Stadtgalerie Mödling
Kaiserin Elisabeth-Str.1
2340 Mödling
www.dieStadtgalerie.at Karten: karten@dieStadtgalerie.at

Der Musiker T.A. BECK – er ist seit 18 Jahren auch erfolgreicher Coach und Unternehmensberater (Utopische Realisierungen) – wird begleitet von seiner TOP Live Band. Seine lebensnahen Lieder umrahmen den Abend emotional und thematisch.

Andy HOLZER, blind climber
http://www.andyholzer.com

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respACT-Newcomer: Amira Zauchner

So „new“ fühle ich mich im respACT-Büro eigentlich nicht.

Schon 2011 habe ich bei „Erfolg mit FAIRantwortung“ mitgewirkt, einer Initiative der Wirtschaftskammer Niederösterreich und respACT.
2013 habe ich dann das Wiener Büro unterstützt, unter anderem war ich für das interne Umweltmanagementprogramm „respACT goes green“ tätig, welches durch den ÖkoBusinessPlan der Stadt Wien ausgezeichnet wurde. Für meine Masterarbeit rund um das Thema Impact Assessment hat sich erneut eine Kooperation mit respACT ergeben und so war der dauerhafte Weg ins respACT-Team vorgezeichnet. Ich freue mich wieder an Bord zu sein! Für jene LeserInnen, mit denen ich noch nicht die Gelegenheit hatte ins Gespräch zu kommen, darf ich mich nun kurz vorstellen.

Persönliche und berufliche Nachhaltigkeit – die Henne oder das Ei?

Das Thema beschäftigt mich seitdem ich 2009 meine Studienschwerpunkte auf Projektmanagement sowie Umwelt- und CSR-Management gelegt habe. Das brachte den Stein ins Rollen. Es folgten Arbeitserfahrungen bei nachhaltigen Unternehmen, Initiativen und in der Forschung. Besonders einschneidend war die Zeit, in der ich die Gründung eines Social Businesses begleitete. Wer ein Unternehmen von vorne bis hinten komplett nachhaltig aufziehen will, muss die ökologische und soziale Verantwortung in alle Aktivitäten einfließen lassen – wahrlich keine einfache Aufgabe, doch so bleibt die Arbeit immer spannend.

Was war es bei Ihnen? Waren Umwelt und Soziales schon immer Anliegen, die Sie persönlich berührt haben oder fordern Ihre Stakeholder betriebliche Nachhaltigkeit ein? Es gibt wahrlich viele Gründe sich mit CSR auseinanderzusetzen. Klar ist: wer sich über Jahre hinweg mit verantwortungsvollem Wirtschaften beschäftigt, wird diese Gedanken über kurz oder lang in sein privates Leben mitnehmen – so war es bei mir. Die Vorteile, von besserer Kenntnis des Nachhaltigkeitsgeschehens bis hin zu persönlichem Impact, Authentizität und Wohlbefinden, liegen auf der Hand.

Meine Aufgaben bei respACT

So wie Nachhaltigkeitsmanagement ist auch mein Aufgabenbereich als Projektleitung bei respACT sehr vielseitig. Meine inhaltlichen Schwerpunkte liegen vor allem auf nachhaltigem Lieferkettenmanagement, Menschenrechte und Ressourcenmanagement. Außerdem bin ich Ansprechpartnerin für unsere Mitgliedsunternehmen in Vorarlberg und Tirol.

Nutzen Sie die zahlreichen Gelegenheiten, die unsere Veranstaltungen bieten, um sich mit anderen Unternehmen und dem respACT-Team zu vernetzen – oft entstehen so die besten Kooperationen. Oder greifen Sie zum Hörer und rufen uns an, wir freuen uns auf den Austausch!

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Accenture Studie: Karrierechancen für Frauen in der digitalen Arbeitswelt

Die Digitalisierung nimmt zunehmend Einfluss auf die Arbeitswelt. Frauen stehen diesen Anforderungen selbstsicher gegenüber und sind in puncto Karriere im digitalen Zeitalter weiter auf dem Vormarsch. Und Unternehmen tun mehr für die Karriere von Frauen – so die Ergebnisse einer weltweiten Studie von Accenture unter dem Motto #ListenLearnLead, für die 3.600 Berufstätige befragt wurden.

Sandra Babylon

Sandra Babylon, Managing Director und Leiterin der Women’s Initiative bei Accenture

“Viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sehen in der Vernetzung große Vorteile hinsichtlich Flexibilität und Erreichbarkeit. Gleichzeitig hindern die Informationsflut und ständige Unterbrechungen durch Emails, Chats usw. Führungskräfte daran, sich zu fokussieren und mitunter auch effektiv zu führen, weil die Zeit für die direkte Mitarbeiterkommunikation zu fehlen scheint”, sagt Sandra Babylon, Managing Director und Leiterin der Women Initiative bei Accenture im deutschsprachigen Raum.

In Österreich sind 60 Prozent der Frauen und 70 Prozent der Männer der Meinung, dass neue Technologien und die mit ihnen einhergehende ständige Erreichbarkeit von Führungskräften die Führungsarbeit behindert.

Video: Talk zu Frauen und Führung in Unternehmen

Accenture Talk.1

Karin Bauer, Der Standard, im Gespräch mit Sandra Babylon, Accenture, Anna Steiger, TU Wien, Melitta Wadsack, OMV, Elisabeth Stadler, Donauversicherung.

“Frauen stehen den veränderten Anforderungen in der hypervernetzten Welt grundsätzlich positiv gegenüber. Fast alle halten sich für gute Zuhörerinnen und glauben damit, eines der wichtigsten Skills für die Karriere im digitalen Zeitalter mitzubringen”, so Sandra Babylon.

Die Hälfte der Befragten ist der Meinung, dass die Unternehmen mehr dafür tun, Frauen auf Führungsrollen vorzubereiten. Als besonders wichtig werden Trainings angesehen, Mentoring verliert zunehmend an Bedeutung. Während für Frauen im Allgemeinen Soft Skills Trainings wichtiger sind (60 Prozent), setzten Männer vorwiegend auf Trainingsangebote im Bereich Technologie (66 Prozent). Verhalten sind die Einschätzungen zu Frauen in technischen Führungspositionen, wie des Chief Technology Officer (CTO): Nur 6 Prozent der Frauen und 20 Prozent der Männer gehen davon aus, dass bis 2030 der Anteil von weiblichen Führungskräften über 20 Prozent ansteigen wird.

“Den Anforderungen der Digitalisierung gewachsen zu sein, ist schon jetzt ein entscheidender Wettbewerbsfaktor und wird dramatisch an Bedeutung zunehmen”, sagt Sandra Babylon. “Nur wer das Potenzial aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter voll einzusetzen weiß, wird langfristig erfolgreich sein können.”

Weitere Ergebnisse:

- Lernen am Arbeitsplatz: Für 80 Prozent der Befragten in Österreich sind unternehmensinterne Trainings eine sinnvolle Art der Weiterentwicklung. Für 59 Prozent trägt die Teilnahme an Trainings zur Beförderung bei.

- Zufriedenheit im Job: Sowohl bei Frauen als auch Männern steigt die Unzufriedenheit im Job – 60 Prozent gehen inzwischen weniger motiviert zur Arbeit als im Vorjahr. Als Hauptgrund werden fehlende Entwicklungsmöglichkeiten gesehen. Zudem wünscht sich vor allem die Generation Y eine bessere Work-Life-Balance.

- Gehalt und Beförderung: Insbesondere Frauen trauen sich häufiger nach einer Beförderung und Gehaltserhöhung zu fragen. 44 Prozent von ihnen hat bereits aktiv nach einer Beförderung gefragt – im Vergleich zum Vorjahr (26%) ist das ein deutlicher Anstieg. Bei den Männern waren es 46 Prozent.

- Hausfrau/Hausmann: Wenn die finanzielle Situation es zuließe, würden fast 60 Prozent der Frauen und 54 Prozent der Männer ihren Job aufgeben und sich dem Familienleben widmen – deutlich mehr als im Vorjahr (Frauen 40%, Männer 36%).

Weitere Informationen unter www.accenture.com/iwdresearch

Accenture ist ein weltweit agierender Managementberatungs-, Technologie- und Outsourcing-Dienstleister mit rund 319.000 Mitarbeitern, die für Kunden in über 120 Ländern tätig sind. www.accenture.at  

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Microsofties geben 800 SchülerInnen Internetsicherheits-Training

Instagram, WhatsApp oder Snapchat: Neue Apps verbreiten sich in Windeseile auf den Smartphones und Tablets österreichischer Jugendlicher. Und das oft, noch bevor sich Eltern und LehrerInnen über deren Risiken informieren können. Die meisten SchülerInnen haben Profile in Sozialen Netzwerken und verbreiten unreflektiert persönliche Informationen. Und obwohl diese neuen Technologien die Kommunikationskultur von Kindern und Jugendlichen maßgeblich beeinflussen, herrscht wenig Sensibilität, was Online-Reputation und -Sicherheit anbelangt.

Christiane Noll, Public Sector Lead Microsoft Österreich, in der NMS 9 Glasergasse.

Christiane Noll, Public Sector Lead Microsoft Österreich, in der NMS 9 Glasergasse.

Daher hat Microsoft Österreich bereits zum fünften Mal in Kooperation mit dem Wiener Stadtschulrat einen Aktionstag zum Thema Sicheres Internet veranstaltet. Und das mit großer Resonanz: Fast 60 MitarbeiterInnen waren ehrenamtlich in über 30 Wiener Schulen im Einsatz. Die über 800 SchülerInnen beantworteten in einer interaktiven Unterrichtsstunde mit viel Tatendrang Fragen wie beispielsweise „Wer besitzt einen Instagram-Account?“, „Wer weiß, wie man seine Privatsphäre-Einstellungen ändert?“, „Wer hat schon einmal ein Foto von sich im Internet gefunden, von dem er nicht wollte, dass es andere Leute sehen?“. Thematisch standen vor allem persönlichen Daten, mobiler Kommunikation über Messaging-Apps und Cyber Mobbing im Vordergrund.

Microsoft Österreich Geschäftsführer Georg Obermeier bei seinem Einsatz in der Praxismittelschule Grenzackergasse.

Microsoft Österreich Geschäftsführer Georg Obermeier bei seinem Einsatz in der Praxismittelschule Grenzackergasse.

Employee Engagement

Ehrenamtliches Engagement wird bei Microsoft großgeschrieben. Deshalb stehen allen Mitarbeitern auch drei Sonderurlaubstage jährlich zur Verfügung, die sie für ehrenamtliche Tätigkeiten in Anspruch  nehmen können. Die Aktivitäten sind dabei vielfältig – von großen Aktionen wie den Safer Internet Day bis hin zu IT-Beratung in gemeinnützigen Vereinen.

Weitere Infos finden Sie auf dem CSR-Blog von Microsoft Österreich

 
Denise Böhm, CSR Managerin Microsoft Österreich

 

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