energie-führerschein: Energiesparen im Betrieb

Energiesparen ist gut fürs Budget und für die Umwelt. Wie die MitarbeiterInnen dazu motiviert werden? Mit dem energie-führerschein Seminar von “die umweltberatung”, das Betriebe zum Beispiel für ihre Lehrlinge buchen können.

Energiesparen bringt’s und muss nicht mit Investitionen einhergehen. Ein Büro mit 10 Computern kann zum Beispiel nur durch die Vermeidung des Stand-by-Betriebes der Computer und Drucker bis zu 350 Euro jährlich einsparen.

Wo es Einsparungspotenziale im Betrieb und auch zuhause gibt und wie diese Potenziale genutzt werden können, das erfahren die TeilnehmerInnen im energie-führerschein Seminar durch Ausprobieren und praktische Übungen. Sie lernen außerdem die Zusammenhänge zwischen Energiesparen und Klimaschutz kennen.

Daniel Jovanovic

Zum Abschluss erhalten sie das energie-führerschein-Zertifikat, wenn sie die Online-Prüfung bestehen.

Das nächste öffentlich zugängliche energie-führerschein Seminar beginnt am 4. November 2015, es sind noch Plätze frei. Gerne veranstalten die EnergieexpertInnen von “die umweltberatung” auch exklusive Seminare für Betriebe.

Und wenn Betriebe ihre Lehrlinge lieber selbst zum energie-führerschein Zertifikat führen wollen, dann können sie bei “die umweltberatung” energie-führerschein coaches ausbilden lassen. Der nächste Kurzlehrgang startet am 6. Oktober 2015

Informationen bei “die umweltberatung” auf www.umweltberatung.at/ueber-uns-weiterbildung-energie-fuehrerschein und unter Tel. 01 803 32 32

Markus Piringer, Leiter “die umweltberatung”

 

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Informations- und Kommunikationstechnologien können ökologische und gesellschaftliche Lösungen beschleunigen und gleichzeitig das Wirtschaftswachstum antreiben

Die Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) könnten innerhalb der nächsten 15 Jahre großflächig nachhaltigen Wohlstand und vielfältige Chancen bringen, so die Ergebnisse einer von der Global e-Sustainability Initiative (GeSI) und Accenture veröffentlichte Studie.

Solarzellen vor Hochhäusern

Der Bericht SMARTer2030 zeigt, dass Smart-Phones, vernetzte Sensoren, intelligente Netze und andere IKT-Geräte, die immer schneller, billiger und weltweit leichter verfügbar werden, weitreichende ökologische, wirtschaftliche und soziale Vorteile erbringen können. Dazu gehören eine 20-prozentige Senkung des weltweiten CO2-Ausstoßes bis zum Jahr 2030, neue wirtschaftliche Gewinne in einer Größenordnung von mehr als US $ 11 Billionen, die Möglichkeit, zusätzliche 1,6 Milliarden Menschen weltweit durch e-Gesundheitsvorsorge abzusichern, und ein schätzungsweise 30-prozentiger Anstieg der Agrarerträge.

„Unsere Ergebnisse zeigen bis 2030 eine IKT-gestützte Welt, die sauberer, gesünder und wohlhabender ist, mit mehr Chancen für Menschen überall,“  sagte Luis Neves, der Vorsitzende der Global e-Sustainability Initiative GeSI.

Einige Ergebnisse der Studie:

  • Die IKT können bis zum Jahr 2030 eine 20-prozentige Senkung der weltweiten CO2- Emissionen bewirken und diese somit auf dem Stand von 2015 halten. Diese dramatische Wende ist nicht nur von Vorteil für die Umwelt, sondern bedeutet auch, dass Politik oder Wirtschaft nicht länger gezwungen sein werden, einen Ausgleich zwischen wirtschaftlichem Wohlstand und dem Schutz der Umwelt herzustellen.
  • Die Emissionen aus den IKT als Prozentsatz der globalen Emissionen — und in absoluten Mengen — werden im Laufe der Zeit zurückgehen. Der Bericht SMARTer2030 zeigt, dass der „Fußabdruck“ der IKT bis 2030 auf 1,97 Prozent der globalen Emissionen sinken dürfte, gegenüber prognostizierten 2,3 Prozent bis 2020.
  • Neben der Verringerung des CO2-Ausstoßes bringen die IKT erhebliche Umweltvorteile mit sich. Zu den wichtigsten in der Studie aufgezeigten Gewinnen zählen eine 30prozentige Steigerung der landwirtschaftlichen Ernteerträge, die Einsparung von 25 Milliarden Barrel Öl pro Jahr und die Einsparung von 300 Billionen Liter Wasser pro Jahr.
  • Eine Bewertung von acht weltwirtschaftlichen Sektoren – Energie, Lebensmittel, industrielle Fertigung, Gesundheit, Bau- und Wohnungswesen, Arbeit/Gewerbe, Wissenserwerb, Mobilität/Logistik — zeigt, dass die IKT bis 2030 über US $ 11 Billionen an wirtschaftlichen Gewinnen pro Jahr erwirtschaften könnten, der Gegenwert des BIP Chinas im Jahr 2015.
  • Die IKT werden bis 2030 2,5 Milliarden mehr Menschen in die „Wissensökonomie“ einbinden, wobei sie 1,6 Milliarden mehr Menschen Zugang zu Gesundheitsversorgung und einer halben Milliarde mehr Menschen Zugang zu e-Werkzeugen zum Wissenserwerb verschaffen.

Der Bericht SMARTer2030 wurde sechs Monate vor der UN-Klimakonferenz 2015 in Paris vorgestellt. „Auf lange Sicht erfordert das neue Abkommen das Erreichen eines Scheitelpunkts bei den weltweiten Emissionen in zehn Jahren und danach eine dramatische Absenkung der Emissionskurve. Dieser Bericht unterstreicht die zentrale Unterstützungsrolle, welche den IKT bei der Verwirklichung dieser Ziele zukommt“, so die Exekutivsekretärin der UNFCCC (UN Framework Convention on Climate Change), Christiana Figueres.

Alexander Holst, Accenture

Alexander Holst, Accenture

Alexander Holst, Leiter Sustainability Services von Accenture Österreich, Deutschland und der Schweiz, sagt, „Diese US $ 11-Billionen-Chance zeigt, dass das finanzielle und wirtschaftliche Argument zugunsten von Investitionen in sozial- und umweltverträgliche Produkte und Dienstleistungen durch den Digitalbereich überzeugender wird. Nicht nur sind neue Technologien leicht verfügbar, sondern auch in der Lage, die Lebensqualität der Menschen unmittelbar zu verbessern.  Und dies können sie jetzt in massivem Umfang, was nachhaltige Geschäftsmodelle in den Mainstream übergehen und zu einer Quelle des Wettbewerbs und des Wachstums werden lässt.“

Zur Studie

SMARTer2030 ist der Anschlussbericht an den 2012 von GeSI herausgegebenen Bericht SMARTer2020. SMARTer 2030 setzt sich mit den wirtschaftlichen, sozialen und umweltbezogenen Chancen auseinander, die durch den innovativen Einsatz der IKT in acht Sektoren entstehen: Nahrungsmittel, Energie, Gesundheit, Bildung, Herstellung, Mobilität und Logistik, Arbeit und Gewerbe und Wohnungswesen.

Download unter: smarter2030.gesi.org
#smarter2030

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Halfway through the year of opportunities

2015 has always been a year filled with promise for a better climate and a more sustainable world. As we move into the second half of this pivotal year, I am filled with hope and optimism seeing what business can contribute to make 2015 a historic year for sustainable development.

The last two months have seen an unprecedented mobilization from business pledging to lead the global transition to a low-carbon economy. At the Business & Climate Summit, 25 business networks representing 6.5 million companies from 130 countries called for a climate deal to achieve net zero emissions before the end of the century. Through the We Mean Business coalition, we carried this message to the G7 leaders. We are proud to see that they agreed to deep cuts in greenhouse gas emissions, recognizing the need for leadership in transforming energy systems, mobilizing climate finance and developing long-term national low-carbon strategies.

And the momentum for Paris keeps growing. China recently announced a reduction of its CO2 emissions per unit of GDP by 60-65% from 2005 levels by 2030. The United States and Brazil pledged to source 20% of their electricity from renewable sources by 2030, not including hydropower. Brazil also pledged to restore and reforest 12 million hectares of forest by 2030.

These are welcome developments and they help me feel hope that we can reach an ambitious climate agreement in Paris in December.

However, more is needed to ensure we stay below the 2°C threshold. We are at the start of a long journey of public-private collaboration. As governments meet over the coming five months to discuss development finance, sustainable development goals and climate, there is an opportunity for forward-looking businesses like yours to support them with your solutions.

Climate and Sustainable Development agendas meet in September
Business and the SDGs 
In September, the heart of the sustainable development agenda will be beating in New York. During the week of 21-27, ministers from across the globe will discuss social and environmental issues at the UN General Assembly. On 25-27 September, heads of state and government will meet to adopt the SDGs and the post-2015 development agenda at the UN Special Summit on SDGs.

The SDGs apply to all countries and they will set framework conditions that you can use to help your business become more successful. On 26 September, together with the United Nations Global Compact (UNGC) and the Global Reporting Initiative (GRI), we will launch the SDG Compass for business during the Private Sector Forum. The SDG Compass will help you navigate and understand the available tools and approaches to align your business strategy with the SDGs. I encourage you to join this inspiring session, featuring CEOs demonstrating concrete action on scaling up business contribution to the SDGs.

Leading business action on climate beyond Paris
As well as being the center stage for the post-2015 development agenda, New York is also an important milestone on the Road to Paris. On September 24 (tbc), the third Roundtable of our Low Carbon Technology Partnerships initiative (LCTPi) will take place. More than 80 leading companies and 30 partners are already engaged in accelerating low-carbon technology development and deployment. LCTPi groups have defined their ambitions, identified key barriers and are now working on action plans to scale up business solutions. Our New York Roundtable will finalize these action plans, define the policy asks and activate communications for Paris. Following New York, we will be supporting the French Government’s climate dialogue with CEOs in Tokyo back to back with the Innovation for Cool Earth Forum on 7-8 October.  LCTPi will be showcased at these events in the final run up to COP21 where companies will announce business led climate actions for 2016 and beyond.

HABITAT III – Towards Sustainable Cities
Lastly, New York is also an opportunity for you to contribute as a solution provider for urban sustainability challenges. On 25 September in a session entitled Private sector engagement opportunities for Habitat III, we will kick off the preparations for the 3rd UN Conference on Housing and Sustainable Urban Development in Ecuador, in October 2016. Organized every 20 years, Habitat III will define the New Urban Agenda. We will jointly host a session with ARCADIS as co-chairs of the UN Habitat Urban Private Partners group. Here you will find out how your business can engage and contribute to the business vision of “The City We Need” document, the main stakeholder input channel for the inter-governmental process leading up to the conference.

We look forward to working with you on collaborative initiatives that turn the sustainability agenda into new market opportunities for your business.

The first half of the year has sown the seeds of hope for a more sustainable and prosperous world. Determination, leadership and concrete actions from both business and governments will be instrumental in ensuring those seeds bear fruit.

Let me end by wishing all of you a great summer of 2015.

Warm regards,

Peter Bakker
President & CEO, WBCSD

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