Who cares?! (about being a responsible consumer)

Nowadays – as a responsible consumer – I should care about a lot of things I buy (besides the fact that a product looks or tastes good):

Example one: When buying meat I should care about:

  • How was this cattle raised?
  • How was it feeded?
  • Is it from my region or not?
  • Then: is the butcher also acting responsibly or not?
  • How was it transported? CO2-Level?
  • Retail chain: What stands the retail chain for?
  • Are they acting responsibly with their suppliers, employees and are they making profit?
  • And besides: whom are they sponsoring and how high are their lobbying expenses?
  • Energieefficiency?
  • Are they CO2 neutral and what is their impact on society?

Who can guarantee all this to me? And what if they can’t? Shall I still eat meat or investigate more?

Example two: When buying a pair of jeans I should care about:

  • Where was the fabric produced?
  • Emerging countries? Bangladesh?
  • Was child labour involved?
  • Were the workers fairly rewarded?
  • And did they use sandblaster?
  • What water did they use for production?
  • And how did they ship the textiles to Europe?
  • How much CO2 was produced by this?
  • And was the logistics company able to offset their CO2 levels?
  • Retail shop in Europe: Renewable energy used in the shop?
  • Are employees paid according to collective agreements?
  • Is the margin the shop earns too high?
  • Do they have a sustainability report?
  • And do I get some of the information above on the price tag?

And if I don’t have this information? Shall I still buy the jeans – or not – or maybe investigate further?

From a consumers perspective: I would say that the company I’m buying the products from should provide this kind of information. Though I know this is a lot of information a company has to disclose, I’m convinced it will pay off. Once I have this information I can make a fair decision where to buy (taking into consideration all values) – until then keep asking.

ME+WE=US

meweus csr blog

best regards
Georg Tichy
+43 699 12160309

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eating diversity – neues Seminarformat als Teil einer Diversity Strategie

eating diversity

Personelle Vielfalt ist in vielen Unternehmen längst Alltag. Meist bereichernd. Mitunter aber auch eine Herausforderung. Das gilt vor allem für ethnische Diversität, die von allen MitarbeiterInnen interkulturelle Fähigkeiten erfordern. Fähigkeiten, die in vielen Unternehmen auch bei der Kommunikation mit KundInnen und Stakeholdern von großer Bedeutung sind und nicht zuletzt bei Führungskräften vorausgesetzt werden. Diversity und Inclusion Management sind daher heute Bestandteil zukunftsweisender Unternehmenskultur.

In der Praxis geht es darum, MitarbeiterInnen und KundInnen mit Migrationshinter- grund sowie ausländischen GeschäftspartnerInnen nicht nur in ihrer Verschiedenheit wahrzunehmen, sondern den sich daraus für das Unternehmen ergebenden Nutzen auch durch Wertschätzung zu honorieren.

Die Esskultur ist dafür ein ideales Praxisfeld. Die Küche ist die Verbindung zu den Wurzeln der Kindheit, zu den familiären, sozialen und kulturellen Ursprüngen. Sie bleibt auch in der neuen Heimat identitätsbildend. Umgekehrt ist Essen für viele Menschen auch der gangbarste und interessanteste Weg, einen direkten Einblick in eine andere Kultur zu gewinnen, mit der sie als KollegIn bzw. bei ihren KundInnen immer wieder konfrontiert sind.

Unter der Marke eating diversity bietet “brainkitchen – Nahrung für Geist und Gaumen” Unternehmen ein kulinarisches Modul zur Unterstützung und Bereicherung ihres Diversity und Inclusion Managements an.

Ein eating diversity-Dinner ergänzt und bereichert
° Workshops für (zukünftige) MitarbeiterInnen
° Meetings von High Performance Teams
° Kundenevents
° Teambuilding-Prozesse und Teamseminare
° Incentives
° Get-Together-Events für (neue) Projektteams

Dabei bauen wir auf den Erfahrungen auf, die wir seit zwei Jahren mit unserer Veranstaltungsreihe „migration culinaire“ machen. Sie bilden die Grundlage für das Dinner-Modul, das wir um Ihre Workshops, Seminare und Führungskräfte-Meetings organisieren oder durch weitere Fortbildungsmodule ergänzen können.

Im Mittelpunkt stehen dabei immer Küche und Esskultur eines Landes oder einer bestimmten Region. Serviert werden Nahrung für den Gaumen (Speisen aus dem jeweiligen Land) und Nahrung für den Geist: kompakte Vorträge, literarische Inputs, Filme und Musik, die die sinnliche, sensorische Erfahrung mit einer anderen Kultur kognitiv vertiefen und verbalisierbar machen.

Das eating diversity-Basismodul

Das Basismodul für einen eating diversity-Event besteht aus ….

° einem 3 bis 5-gängigen landestypischen Menü für 15-25 Personen, zubereitet von KöchInnen, die aus der jeweiligen Region stammen,

° einem Kurzvortrag zur Esskultur der jeweiligen Region (mit ihren historischen, geografischen, sozialen und politischen Implikationen),

° sowie Hand-Out-Infos zum Menü sowie zu Küche, Land und Leuten als Take Away.

Gekocht wird bei diesen Events von Menschen aus dem jeweiligen Herkunftsland, die in Österreich eine neue Heimat gefunden haben. Bei der Auswahl des Koches/der Köchin greifen wir möglichst auf kochroutinierte und erprobte Laien zurück, die den authentischen Charakter des Essens meist besser treffen als Profis aus der Gastronomie. Dies garantiert auch eine persönliche, offene Stimmung jenseits der Restautant-Routine.

Dauer: ca. 3 Stunden
Ort: Hanni Rützlers futurefoodstudio in Wien 16 (Ottakring).

Die atmosphärischen Räumlichkeiten im ruhigen Innenhof eigen sich auch hervorragend für Seminare und Workshops. Das Studio bietet dafür auch eine professionelle Austattung (inkl. Flipcharts, Beamer, Tonanlage).

Die eating diversity-Extended Versions

Das Basismodul kann – je nach Anforderung und KundInnenwunsch – ergänzt und ausgebaut werden z.B. durch …

° zusätzliche Themenvorträge (unternehmensinterne oder externe ReferentInnen)
° zusätzliches Kulturprogramm (Lesungen, Filme, Musik)
° Möglichkeit, sich (inter)aktiv am Zubereiten des Menüs zu beteiligen

Das eating diversity-Team

Dr. Wolfgang Reiter – Als Kulturwissenschafter am Institut für Kulturstudien (IKUS) in Wien, als Kulturredakteur beim Falter, bei profil und der Neuen Zürcher Zeitung, als Chefdramaturg beim Festival steirischer herbst in Graz sowie als Intendant am Theater Neumarkt in Zürich steht für ihn der engagierte kulturelle Diskurs und die Vermittlung komplexer Zusammenhänge in ungewöhnlichen Formaten im Mittelpunkt seines Interesses. Als Autor von Studien und Publikationen zum Thema Esskultur und als ambitionierter Hobbykoch versteht er es Wissenschaft, Kultur und Kulinarik optimal zu verbinden. Mit diesem Hintergrund macht er die brainkitchen Seminare zu Ereignissen der besondern Art.

Mag.a Bettina Wagner – Vielfältigkeit und Vielschichtigkeit ist ein Lebensthema der gelernten Kommunikationswissenschafterin. Besonders Bereiche, in denen sie Menschen treffen und sich austauschen, in denen sie begeistern, Inputs liefern und Menschen zum Erfolg in einer Sache verhelfen kann, liegen der langjährigen Leiterin verschiedener Projekte im Migrationsbereich der Caritas Österreich sehr am Herzen. Als systemischer Coach hat sie dazu das Methodenwerkzeug gelernt. Sie ist die Ansprechpartnerin für KundInnen und erarbeitet das Konzept für einen individuellen Abend.

Mag.a Hanni Rützler – Als Pionierin der Ernährungswissenschaft, als Entwicklerin und Forscherin mit ihrem multidisziplinären Zugang zu Fragen des Ess- und Trinkverhaltens hat sich Hanni Rützler über die Grenzen hinaus einen Namen gemacht. Als erfolgreiche Autorin zahlreicher Bücher, Referentin auf Tagungen und Kongressen sowie als erfahrene Leiterin von Workshops wird sie vor allem wegen ihrer Qualitäten als Vermittlerin zwischen Theorie und Praxis sehr geschätzt, die die unterschiedlichen „Logiken“ von Gastronomie und Landwirtschaft, von Gesundheitspolitik und Lebensmittelindustrie, von Ernährungswissenschaft und Konsumenten profund kennt und zu vermitteln versteht. Hanni stellt das Studio und Ihr Know-how für alle brainkitchen Veranstaltungen zur Verfügung.

Kontakt
Bettina Wagner, c/o Brainkitchen – Verein zur Förderung der Esskultur, 1160 Wien,

Brunnengasse 17. Mail: wagner.bettina@rocketmail.com Phone: +43 650 29 24 637

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Studie: Es fehlt an grünem Konsum

Die globale Wirtschaft sei für die Herausforderungen einer wachsenden Bevölkerung und all ihrer Bedürfnisse in Sachen Nachhaltigkeit bei gleichzeitig immer knapper werdenden Ressourcen noch nicht gut genug gerüstet. So das Fazit von 1000 befragten CEOs (Chief Executive Officers) im Rahmen der aktuellen “UN Global Compact-Accenture CEO Study on Sustainability”, die sich dieses Mal mit dem Konsumverhalten von 30.000 Menschen in 20 Ländern weltweit beschäftigt (The Consumer Study: From Marketing to Mattering). Durchgeführt wurde die Umfrage vom Beratungshaus Accenture und der Mediengruppe Havas.

Studie Titelbild

Die Umfrage macht deutlich, in welchem Dilemma die Unternehmenslenker zu stecken scheinen: Einerseits, so die Studienautoren, gebe es breiten Konsens darüber, dass Nachhaltigkeit für das zukünftige Fortkommen der Unternehmen absolut erfolgskritisch ist. Andererseits mache sich, so die Studienautoren weiter, dort und da Frust breit, da die Einbettung nachhaltiger Strategien, die sogenannten Milestones, in einem dann nicht wenig anstrengenden Veränderungsprozess nur schwer messbar seien. Es fehle zum einen an Reziprozität seitens der Märkte, zum anderen fühlen sich wohl nicht wenige CEOs für die von ihnen initiierten Vorstöße wohl noch nicht belohnt genug. Die Befragung der 30.000 Konsumenten weltweit macht diese “gebremste Euphorie” deutlich: Die (befragten) Konsumenten handeln nicht “grün genug”. Bei Kaufentscheidungen seien andere Argumente schlagender.

Viel fordern, wenig tun

In Deutschland, so die Umfrage (Österreich wurde nicht befragt), berücksichtigt nur jeder fünfte Konsument beziehungsweise jede fünfte Konsumentin bei Kaufentscheidungen den Faktor Nachhaltigkeit. Nur wenige interessieren sich dafür, wie die erstandenen Produkte und Dienstleistungen des täglichen Bedarfs hergestellt werden – und welche Folgen damit für Menschen und Umwelt verbunden seien. Andererseits aber legen Konsumenten ihre Stimme sehr wohl ins Gewicht, wenn es darum geht, Nachhaltigkeit von den Unternehmen zu fordern.
Was auf der einen Seite berechtigt ist, dem fehlt es auf der anderen so an Konsistenz und auch an Glaubwürdigkeit, sprich: Es fehlt an grünerem Konsum. Die befragten CEOs sehen das laut Studienautoren zum Teil auch als selbstverschuldet: Waren sie sich einerseits der Verantwortung gegenüber ihren Konsumenten in Sachen Nachhaltigkeit und schonendem Umgang mit Ressourcen, mehr Transparenz bewusst, haben sie es – so zumindest behaupten nicht wenige – wohl verabsäumt ihre Konsumenten besser über ihre Wertschöpfungsketten, respektive ihre Produkte zu informieren.

Vom Markt nicht belohnt

Alexander Holst

Die Konsumenten sehen sich offenbar abgekoppelt von diesen Prozessen. “Die führenden Unternehmen in Sachen Nachhaltigkeit werden vom Markt nicht belohnt”, so ein Fazit. Die Investitionen und die Mühe, die darauf verwendet worden war, Nachhaltigkeit in die Arbeit von Unternehmen einzubetten, konnte die Kaufentscheidung von zu vielen Konsumenten offenbar nicht beeinflussen, so Alexander Holst, Leiter des Bereichs Nachhaltigkeit bei Accenture.
Ob sich denn aufgrund dieser eher ernüchternden Erkenntnisse Unternehmen die Mühe sparen sollten, Nachhaltigkeitsberichte zu verfassen und künftige Aktionsfelder zu definieren? Holst: “Nein. Es war wichtig und richtig, dass die Unternehmen sich in den letzten Jahren einen Überblick über ihre Nachhaltigkeitsdaten verschafft haben.” Denn nur so lasse sich Glaubwürdigkeit herstellen, wenn es um Verbesserungen gehe.

Marken besser erklären

Eine Verbesserung, die die befragten CEOs sehen, sei eine “genauere” Markenkommunikation, heißt es. Konsumenten tun sich offenbar zurzeit schwer, “nachhaltige” Marken von jenen der wenig oder nicht nachhaltigen Konkurrenz zu unterscheiden, und können somit auch wenig nachvollziehen, welche Folgen – gute wie schlechte – ihre Entscheidung lokal wie global hat.

Link: The Consumer Study: From Marketing to Mattering 

 Quelle: Der Standard, Heidi Aichinger

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Organisatorische Verankerung von Sustainability-Abteilungen in Unternehmen

Es gibt vielfältige Möglichkeiten Sustainability im Unternehmen zu verankern. Sustainability betrifft alle Unternehmensbereiche und sollte deshalb grundsätzlich direkt beim CEO oder CFO organisatorisch aufgehängt sein. Häufig beginnen Unternehmen das Thema Sustainability mit eigenen Abteilungen im Unternehmen zu erarbeiten. Damit wird anfänglich die Wichtigkeit des Thema’s durch eine eigene Abteilung unternehmensintern und – extern verdeutlicht.

In der Praxis findet man Sustainability-Verantwortlichkeiten in folgenden Abteilungen:

  1. Investor Relations
  2. Kommunikation / Presse
  3. Eigene CSR-Abteilung
  4. CFO/Finanzen

Die Sustainability-Agenden sind dabei häufig über mehrere Abteilungen verteilt: zB ist Investor Relations für die Kommunikation verantwortlich, Finanzen aber für die Datenerhebung und Konsolidierung sowie in der Regel für die Implementierung der Performance- Managementsysteme.

ad 1) + 2) IR bzw Kommunikation/Presse
Für die Verankerung der Sustainbility-Agenden bei Investor Relations oder Kommunikation/Presse spricht, dass diese Abteilungen Unternehmenssprachrohr waren und sind, die Interessen der Stakeholder verstehen und bestehende Kommunikationskanäle nutzen können. Sollte aber die Implementierung der Sustainability Agenden im Unternehmen im Vordergrund stehen, so sollte dies über Controlling oder eine eigene Abteilung organisiert werden.

ad 3) Eigene CSR-Abteilung
Für die Verankerung der Sustainability-Agenden in einer eigenen CSR-Abteilung spricht, dass die Komplexität des Themas dies verlangt und die fachbereichsübergreifende Koordination über eine zentrale Stelle erfolgen sollte. Kommunikation und Datenerhebung sollte aber in enger Abstimmung mit den Abteilungen Unternehmenskommunikation und Controlling erfolgen.

ad 4) CFO/Finanzen
Für die Verankerung der Sustainability-Agenden im Unternehmensbereich CFO/Finanzen spricht, dass diese Abteilung langjähriges Know-How über Datenerhebung bzw Konsolidierung bzw Bewertung von Daten besitzt und die Datenqualität der Sustainability-Kennzahlen damit erhöht und leichter prüfbar für Assurance-Anbieter wird.

Die Stellenbeschreibung einer CSR/Sustainability Abteilung sollte folgende Merkmale umfassen, um eine konsistente Unternehmensausrichtung zu ermöglichen:

  1. Kommunikation der Sustainability-Leistungen des Unternehmens nach außen (CSR/Sustainability Reports, Pressemitteilungen, Stakeholder-Diskussionen, etc)
  2. Erarbeitung bzw. Verankerung der Sustainability-Agenden im Unternehmen (Festlegung der Schwerpunkte, Einbindung in Vergütungssysteme, Überzeugungsarbeit beim Top- und Mittelmanagement, etc)
  3. Datenerfassung bzw Berechnung/Bewertung der nichtfinanziellen Leistungindikatoren und Erarbeitung/Umsetzung eines Sustainability-Managementsystems

Sustainability ist eine fachbereichsübergreifende Thematik, die unternehmensintern entsprechend koordiniert werden muss, um alle Vorteile realisieren zu können. Es gibt unterschiedliche Gestaltungsmöglichkeiten, die unternehmensindividuell zu erarbeiten sind.

Mehr Informationen finden Sie unter www.fincomm.at.

br
Georg Tichy, Dr., +43 699 12160309, office@fincomm.at

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Netzwerk SINWIN Impulsveranstaltung 10.10.2014: „Nachhaltiges Wirtschaften durch Projektkombination Evaluierung psychischer Belastung / Betriebliche Gesundheitsförderung & Maßnahmen“ – Aktionstage Nachhaltigkeit 2014

SINWIN lädt Sie herzlich im Rahmen des NETZWERKes SINWIN und der Aktionstage Nachhaltigkeit, in Kooperation mit Ulrike Sabathy Unternehmensservice zu dieser kostenlosen Impulsveranstaltung ein.

Als einen Baustein zum nachhaltigem Unternehmen, stellen wir Ihnen eine effektive Projektlösung vor, mit der Sie Rechtssicherheit im Sinne des ASchG schaffen (Evaluierung psych. Belastung), Betriebliche Gesundheitsförderung einführen, sowie erste sinnvolle Maßnahmen für die Gesunderhaltung Ihrer MitarbeiterInnen setzen und das Ganze kostenoptimiert durch Förderungen. Maßnahmenbeispiele und Nutzen: Erhalt der Arbeitsfähigkeit durch Arbeitsbewältigungsfähigkeitscoaching (ab-c) – sinnvolle Pausenkultur – laufende Optimierung der Arbeitssicherheit – motivierte MitarbeiterInnen.

Zielgruppe: Zukünftige Verantwortliche für diese Themen in Unternehmen.

Welche Impulse erwarten Sie bei dieser Veranstaltung?
Organisation Evaluierung psychische Belastung & Vorstellung von kostenlosen Analyseinstrumenten
„Betriebliche Gesundheitsförderung“ inkl. Kombination mit Evaluierung (…) & Förderungen
Erhalt der Arbeitsfähigkeit
Kurzpausen
BEWEGTES Rahmenprogramm vom Bewegungsexperten Manfred Grössler

Referentinnen:

Ulrike Sabathy, Expertin für ArbeitnehmerInnenschutz und Stressprävention

Mag.a Claudia Schenner-Klivinyi, Expertin für Betriebliche Gesundheitsförderung, sowie Personalthemen (neue und klassische Arbeitswelten) und Nachhaltigkeit

 

Wann & Wo?

  • Zeit: Freitag 10.10.2014 von 09:00 – ca.12:00 Uhr. Im Anschluss der Veranstaltung gibt es die Möglichkeit des Erfahrungsaustausches bei einem kleinen Imbiss.
  • Ort: K 8 – Karmeliterplatz 8/1, 8010 Graz.

Wegen begrenzter TeilnehmerInnenzahl bitte um ehest mögliche verbindliche Anmeldung, jedoch spätestens bis 06.10.2014 unter netzwerk@sinwin.at. Unter den angemeldeten und anwesenden TeilnehmerInnen werden je ein Gutschein für eine Beratung zu Arbeitsbewältigungsfähigkeitscoaching und Kurzpausen im Wert von je € 150,– verlost.

Weitere Details, sowie Anreisedetails: www.sinwin.at

Wir freuen uns über Ihr Interesse und Ihre Teilnahme!

Mag.a Claudia Schenner-Klivinyi
SINWIN
Netzwerk SINWIN
www.sinwin.at
office@sinwin.at

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atempo: Erfolg im Social Business

Um eine soziale Idee zu verbreiten, setzt atempo auf Social Franchise. Im eigens geschaffenen Netzwerk arbeiten mittlerweile 15 Partner in Deutschland und Österreich zusammen, bis Ende 2015 soll das Netzwerk auf 30 Partner anwachsen.

Fröhlich_Candussi_@Kanizaj

Walburga Fröhlich und Klaus Candussi, atempo

atempo gilt als Vorreiter für Social Franchise im deutschsprachigem Raum. Für ihre Arbeit zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung wurden Walburga Fröhlich und Klaus Candussi, Geschäftsführer von atempo, heuer mit dem renommierten TRIGOS-Award in der Kategorie Social Entrepreneurship ausgezeichnet. Die beiden sind überzeugt, dass unternehmerisches Handeln heute wichtig ist, um soziale Probleme zu lösen: „Menschen mit Behinderung brauchen eine gute Ausbildung und einen Arbeitsplatz, der ihren Fähigkeiten entspricht.“

Tempomacher für Inklusion

Eine Lesestudie der Universität Hamburg zu Folge leben in Deutschland mehr als 20 Millionen Bürger/innen, die bestimmte Texte nicht verstehen können. Sie haben Behinderungen oder einfach einen zu geringen Wortschatz. Die Folge: Eine Vielzahl von Informationen, wie Behördentexte, Wahlprogramme oder auch Brandschutzregelungen können von Millionen Menschen nicht gelesen werden. Die von atempo entwickelte Übersetzungsmethode „capito“ bringt komplizierte Texte in verständliche Sprache. Darüberhinaus produziert capito barrierefreie Informationen für Firmen, Institutionen und öffentliche Stellen – TÜV Austria geprüft und von Menschen mit Lernschwierigkeiten für verständlich befunden. Ein weiteres Angebot ist „nueva“. Hier wird die Qualität und Barrierefreiheit von Wohn- und Ausbildungshäusern und Werkstätten überprüft. Für diese Beratungsleistungen werden Menschen mit Behinderung zu Fachkräften (EvaluatorInnen) ausgebildet. „Das macht unser Angebot so einzigartig“.

Erfolgreich im eigenen Netzwerk

atempo Social Franchise Netzwerk

Das atempo Social Franchise Netzwerk

Das Sozialunternehmen atempo stand vor zwei Jahren vor der Entscheidung: Wie verbreiten wir unsere Idee? „Standorte in ganz Österreich, Deutschland und der Schweiz zu gründen, dafür fehlte uns das Geld“, so Walburga Fröhlich und Klaus Candussi. Doch sie fanden eine Lösung, neue Partner und auch private Investoren. atempo vergibt für die Methoden und Markenrechte Linzenzen, bildet die Partner und Mitarbeiter/innen aus, sorgt für das Marketing und einheitliche Qualitätsstandards.

Der Erfolg gibt den beiden Sozial-Pionier/innen Recht. Im eigens geschaffenen Netzwerk arbeiten mittlerweile 15 Partner in Deutschland und Österreich zusammen – bis Ende 2015 soll das Netzwerk auf 30 Partner anwachsen. „Und mit jedem neuen Partner entstehen auch im Schnitt bis zu zehn neue Arbeitsplätze “, berichtet Walburga Fröhlich, verantwortlich für das Social Franchise-Netzwerk von atempo. Von 2012 bis Juli 2014 konnten so insgesamt 153 neue Arbeitsplätze, ein Drittel davon für Menschen mit (Lern-) Behinderung geschaffen werden. Dieses Geschäftsmodell lohnt sich nicht nur für die Arbeitnehmer/innen, sondern auch für die beteiligten Partnerunternehmen. Die Erfolge können sich sehen lassen: In zwei Jahren wurden über 50.000 Seiten Text in leicht verständlicher Sprache produziert, rund 500 Einrichtungsangebote evaluiert und über 5.500 Menschen mit Behinderung befragt. 2013 erwirtschafteten die Partner in Deutschland und Österreich gemeinsam rund 3,5 Mio. Euro.

Soziale Rendite

Das in München beheimatete Unternehmen BonVenture ist ein Fonds und eine Stiftung für soziale Zwecke und einer der Investoren der atempo-Gruppe. „Als sozialer Investor finanzieren wir nur soziale Organisationen, die über ein professionelles Geschäftsmodell verfügen. atempo ist ein absoluter Vorreiter und Social Franchising ist da ein vielversprechender Ansatz“, meint Dorothee Vogt, Investmentmanagerin bei BonVenture. www.bonventure.de

Mit dem Modell Social Franchise startete die atempo-Gruppe im Jahr 2012. Der Großteil der Investitionen wird für den Aufbau des Netzwerks in Österreich und Deutschland sowie für Erarbeitung von Qualitätsstandards, Ausbildungen und Vermarktung eingesetzt. Vor kurzem startete der 15. Partnerbetrieb in Hamburg. „Jeder unserer Franchisenehmer sitzt in einer anderen Stadt. Was uns vereint ist die gute Zusammenarbeit und die gemeinsame Vision: Wir wollen, dass Menschen mit Behinderung einen Beruf ergreifen wie andere auch.“ Walburga Fröhlich und Klaus Candussi zeigen sich mit dem Wachstum ihres Social Franchise-Netzwerk zufrieden und blicken optimistisch in die Zukunft.

Zum Weiterlesen: atempo hat bereits zum zweiten Mal einen wirkungsorientierten Geschäftsbericht veröffentlicht. Hier geht es zum Download: www.atempo.at

atempo Wirkungsbericht 2013

   atempo Wirkungsbericht 2013

capito

 

atempo ist eines der führenden Sozialunternehmen Österreichs und Pionier für Social Franchise im deutschsprachigen Raum; ausgezeichnet u.a. mit dem renommierten TRIGOS-Award 2014 in der Kategorie Social Entrepreneurship und dem Franchise-Award „Newcomer des Jahes“ 2013. Zur atempo-Gruppe gehören die Marken capito und nueva, die derzeit von 15 Social-Franchise Partnern in Deutschland und Österreich angeboten werden. www.atempo.at

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FAIRTRADE@work: Setzen Sie ein Zeichen zum “Tag des Kaffees”

Im Rahmen der FAIRTRADE@work-Kampagne genießen bereits 12.300 Menschen in Österreich FAIRTRADE-Kaffee an ihrem Arbeitsplatz. 660.000 Kaffeekleinbäuerinnen und –baueco_Sean-Hawkey2rn, die in 402 Kaffeekooperativen organisiert sind, profitieren mittlerweile von FAIRTRADE. Wie genau können Sie in unsere Kaffeezeitung nachlesen.

Am 1. Oktober feiern wir den „Tag des Kaffees“ in Österreich. Nutzen Sie den Tag und setzen Sie ein Zeichen für den fairen Handel.  Vielleicht schaffen wir es gemeinsam Tasse für Tasse die Welt ein Stücken fairer zu machen.

Mehr Informationen zur FAIRTRADE@work-Kampagne finden Sie hier.

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OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen: Was tut sich auf internationaler Ebene?

Die Aktivitäten zur Förderung der Umsetzung der OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen im ersten Halbjahr 2014 waren breit gefächert. Einen Schwerpunkt bildete jedoch die Thematik der Konfliktmineralien: Wie können die globalen Lieferketten sozial- und umweltverträglicher gestaltet werden? So wurde im Rahmen eines Forums zur nachhaltigen Beschaffung von Gold in der Türkei eine Partnerschaft zwischen der OECD und mehreren Partnerregierungen zur verbesserten Einhaltung des Vorsorgeprinzips mithilfe des OECD-Leitfadens für nachhaltige Lieferketten von Mineralien aus Konfliktgebieten initiiert.  Dabei kamen auch Strategien zur Einbeziehung von Akteuren des Kleinstbergbaus zur Sprache.

Im Juni lud die OECD mehr als 60 Minister und weitere hochkarätige Stakeholder nach Paris ein, um Wege zu diskutieren, die Prinzipien der OECD-Leitsätze in nationalen Richtlinien zu verankern. Damit sollen die Menschenrechte gewahrt und eine verantwortungsvolle, transparente Regierungsführung gefördert werden. Borsa InstanbulDie Unternehmen wurden aufgerufen, ihre Verantwortung wahrzunehmen, die mit der Freiheit einer globalen Geschäftstätigkeit einher geht.  Als Resumée einigten sich die RegierungsvertreterInnen auf eine gemeinsame Verlautbarung zu verantwortungsvollem Wirtschaften – die erste ihrer Art – welche u.a. zu einer verbesserten Kohärenz der Aktivitäten zur Förderung verantwortungsvollen Wirtschaftens im öffentlichen als auch im Privatsektor aufruft. Besonders hervorgehoben werden Verbesserungspotentiale im Textilsektor, in der Landwirtschaft, im Bergbau sowie im Finanzsektor.

Um die Diskussion zu CSR in internationalen Lieferketten auch in Österreich anzuregen und Unternehmen hilfreiche Tipps zu geben, veranstaltet respACT am 16. September ein Webinar zum Thema unter Einbindung von ExpertInnen, wie McDonald’s Europe Ltd. und BMW Group München, aus der Praxis. Nähere Infos unter office@respact.at.

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MitarbeiterInnen mit Behinderung: Stimmung bei Unternehmen verbessert sich, Chancengleichheit fehlt

Career Moves Chancen-Barometer 2014

Bei Unternehmen steigen die Stimmungsindikatoren, aber auch der Informationsbedarf zur Beschäftigung von Menschen mit Behinderung. Das zeigt die Neuauflage der Studie „Chancen-Barometer“ von Career Moves.

Career Moves ist die erste inklusive Online-Jobplattform auf der sich Menschen mit Einschränkung völlig chancengleich bewerben können. Mittels einfacher Symbole zeigen Unternehmen, welche Jobangebote für Menschen mit Einschränkung besonders gut geeignet sind. Career Moves ist respACT-Mitglied und TRIGOS Gewinner.

Die Ergebnisse:

  • 71 % der Unternehmen sehen Menschen mit Behinderung als wichtige Personalressource
  • Wertschätzung für die Leistungen von MitarbeiterInnen mit Behinderung steigt stark
  • Fast 50 % der Unternehmen erkennen Menschen mit Behinderung als Zielgruppe am Absatzmarkt
  • Mit dem wachsenden Bewusstsein für das Thema steigt auch der Informationsbedarf bei Unternehmen

Bewusstsein für Menschen mit Behinderung als wertvolles Potenzial steigt

Die Wertschätzung von Menschen mit Behinderung im Arbeitsleben hat sich im Vergleich zu 2013 in allen Umfragebereichen gesteigert.

Unternehmen empfehlen Beschäftigung von Menschen mit Behinderung

Immer mehr Unternehmen machen gute Erfahrungen mit der Beschäftigung von MitarbeiterInnen mit Behinderung.

Infographik: Stimmung bei Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr verbessert sich / Mitarbeiter mit Behinderung als wichtige Personalressource 71 % +7% / großes Potenzial für die Arbeitsweilt 45 % + 18% / leisten sehr gute Arbeit 50 % 18 % / hohe Weiterempfehlungsrate 92 % +12 %

Gregor Demblin, Co-Gründer von Career Moves: „Diese Zahlen zeigen, dass die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung für Unternehmen entgegen der oft verbreiteten Skepsis sehr wohl ein wichtiges Thema ist. Was Unternehmen bei diesem Thema jedoch benötigen, sind Unterstützung, ausreichend Information und vor allem kompetente Ansprechpartner/innen.“

Sozialminister Rudolf Hundstorfer: „Menschen mit Behinderung müssen wie alle Menschen die Chance auf ein selbstbestimmtes, erfülltes Leben erhalten. Dazu gehört neben einem funktionierenden sozialen Umfeld, einer guten Ausbildung, vor allem ein Arbeitsplatz, der den Fähigkeiten und Qualifikationen entspricht und ein eigenständiges Leben und Teilhabe ermöglicht.“

Chancenungleichheit stärker wahrgenommen

Mit der Sensibilisierung von Unternehmen für Menschen mit Behinderung am Arbeitsmarkt steigt auch das Bewusstsein für die nach wie vor bestehende Chancenungleichheit.

Infographik Chancenungleichheit: mehr Bewusstsein bei Unternehmen 71 % + 12 % / Beschäftigungsraten 68 5 ohne Behinderung 43 % mit Behinderung (Quelle WHO report on disability 2011)

Wachsendes Bewusstsein erhöht Informationsbedarf

Wie die Studienergebnisse zeigen, steigt mit dem wachsenden Bewusstsein auch der Bedarf an Information und Aufklärung.

Infographik: Informationsbedarf Unternehmen wollen mehr Informationen zum Thema Arbeit und Behinderung 64 % +6 % / Barrierefreie Produkte und Dienstleistungen als Zukunftsthemen 53 %

 Zur Studie

Mehr als 250 CEOs und Personalverantwortliche aus Unternehmen aller Branchen und Größen aus ganz Österreich haben am Career Moves Chancen-Barometer 2014 teilgenommen. Der Career Moves Chancen-Barometer dokumentiert seit 2013 jährlich die Entwicklung von Chancengleichheit von Menschen mit Behinderung am Arbeitsplatz und soll als Basis für weitere Initiativen in diesem Bereich dienen.

Infographik zum Download: career_moves_chancenbarometer_pressepdf_20140903

Weitere Links: www.careermoves.at

Presseaussendung / Fotogalerie / Beitrag ZIB13

 

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Mit den corporAID Kompaktworkshops zur globalen Nachhaltigkeitsagenda

corporAID KompaktworkshopsWas sind die aktuellen Megatrends und was bedeuten Sie für meine Geschäftstätigkeit?

Welchen konkreten Herausforderungen muss sich mein Unternehmen in Emerging Markets stellen?

Welche Business-Modelle und -Ansätze gibt es um die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen in meinem Unternehmensumfeld zu bewältigen?

Der Kompaktworkshop globale Nachhaltigkeitsagenda der corporAID Plattform hilft Unternehmen, Antworten auf diese und weitere Fragen zu finden.
Ziel des Workshops ist es, Betrieben zu zeigen wie sie gesellschaftliche Herausforderungen im Unternehmensumfeld erkennen sowie wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Mehrwert in Entwicklungs- und Schwellenländern schaffen.

Schwellen- und auch Entwicklungsländer sind heute attraktive Märkte für österreichische Unternehmen. Gleichzeitig bergen sie enorme Herausforderungen: Instabile politische und wirtschaftliche Verhältnisse, eine unzureichende Infrastruktur, unsichere Rechtslage, Korruption, schlecht ausgebildete Arbeitskräfte und weit verbreitete Armut können sich direkt auf die Geschäftstätigkeit auswirken. Um verantwortlich in diesem fragilen und komplexen Umfeld zu agieren, geht es in einem ersten Schritt darum, die richtigen Fragen zu stellen. So lassen sich die konkreten gesellschaftlichen Herausforderungen im Unternehmensumfeld erkennen und adressieren.

Setting:

  • Teilnehmerzahl: 5–10 PersonenBubble-Kompaktworkshop@200
  • Dauer: 60–90 Minuten
  • Format: Mix aus Input und Diskussion

Für weitere Fragen zu den Workshops oder Reservierungen melden Sie sich bei Mag. Gudrun Zimmerl.

Infos zu den Workshops auch online auf: www.corporaid.at

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