Creating Shared-Value: CSR weitergedacht!

Flyer MSV-WS 18.02.2015

Shared-Value: Mehrwert für Unternehmen und Gesellschaft

Shared-Value ist die logische Weiterentwicklung von Corporate Social Responsibility und unterscheidet sich von diesem etablierten Konzept dadurch, dass es den „inhärenten Konflikt zwischen den vielfältigen Anliegen der Gesellschaft und den weitaus enger gefassten Interessen von Unternehmern“ auflöst.

Es geht also nicht darum, dass ein Unternehmen freiwillig und zusätzlich etwas für die Gesellschaft tut, sondern vielmehr durch das tägliche wirtschaftliche Handeln des Unternehmens, gleichzeitig Werte für die Gesellschaft zu schaffen.

Der Schlüssel zu Shared-Value liegt darin, Verbindungen zwischen gesellschaftlichem und wirtschaftlichem Zielen zu identifizieren und unternehmensbezogene Strategien zu deren Adressierung zu formulieren.

Den Nutzen aus Ihrem CSR-Engagment erhöhen!

Durch die Anwendung des Shared-Value* Modells wird die unternehmerische Relevanz Ihres CSR-Engagements erhöht. Ihre CSR-Aktivitäten werden strategisch mit Ihren Märkten, Produkten, Prozessen oder Netzwerken verbunden. Daraus erfolgt die Festigung von CSR als Teil Ihrer Unternehmensstrategie.

Eine Optimierung des operativen Aufwandes sowie eine verbesserte Steuerung des Ressourceneinsatzes werden dabei erzielt.

Die Identifizierung alleinstellender Shared-Value Potentiale für Unternehmen und Gesellschaft schafft strategische Vorteile durch die Steigerung der Glaubwürdigkeit und Wirksamkeit Ihrer CSR-Aktivitäten.

Einladung zu einem Shared-Value Praxis Workshop
am 18. Februar 2015

Im Laufe dieses Workshops werden wir:

  • die Shared-Value Potentiale der CSR-Projekte der TeilnehmerInnen und/oder ausgezeichneter CSR-Projekte (TRIGOS) analysieren,
  • Leitlinien für die Erstellung einer Shared-Value Strategie entwickeln,
  • Schritte zur Messung Shared-Value Potentiale skizzieren.

msv ws

bw-web1Christine Moore, Shared-Value Prozessberaterin, Universitätslektorin und systemische Organisationsberaterin wird diesen Praxis Workshop leiten und freut sich über Ihre Kontaktaufnahme. 

Kontakt: office@credo.co.at/Mobil: 0676/70 10 119
Web: www.credo.co.at

*Shared-Value wurde von Michael E. Porter, Professor für Wirtschaftswissenschaften an der Harvard Business School und Leiter des Institute for Strategy and Competitiveness entwickelt.

 

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Aktuelle Supply Chain Trends: Kooperationen als Schlüssel

 

Von 19.-20. November fand der jährlich von Ethical Corporation organisierte Sustainable Supply Chain Summit in London statt. ExpertInnen und PraktikerInnen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesimage 2ellschaft tauschten sich über Trends und Lösungen hinsichtlich nachhaltiger Lieferketten aus.

Gleich zu Beginn wurde klar, dass neue Denk- und Handlungsmuster vonnöten sind, um  gegenwärtigen Herausforderungen – Stichwort Klimawandel oder steigende Ungleichheit – zu begegnen. Die Zeit der „short term wins“ ist vorbei und globale Lieferketten müssen sich zur Schaffung nachhaltigen, langfristigen Nutzens hin orientieren. Um tiefgreifende Veränderungen zu erreichen, reicht es nicht aus, kleine Teile der Produktsortimente auf „nachhaltig“ umzustellen. Supply Chains müssen durch und durch verändert werden – und das geht nur über Kollaborationen. So ist beispielsweise die UK-Supermarktkette Tesco dabei, ihr gesamtes Beschaffungssystem auf Direkthandel umzustellen – um mit den Lieferanten ohne Umwege an Verbesserungen arbeiten zu können. Marks & Spencer kooperiert zur Umsetzung ihres ambitionierten „Plan A“-Nachhaltigkeits-Programms mit einer Reihe an fachlich versierten NGOs.

Das Schlüsselwort collaboration zog sich als roter Faden durch die Diskussionen. Was Lieferanten betrifft, so hat sich eine langfristige Zusammenarbeit als der Erfolgsfaktor erwiesen. Vertrauen spielt dimage 3abei eine wesentliche Rolle. Die mittlerweile weit verbreitete Praxis der stichprobenartigen Überprüfungen (Audits) wurde kritisch betrachtet; sie hat bisher keine wesentlichen Verbesserungen bewirkt und trägt aufgrund von Doppelgleisigkeiten im Gegenteil oft dazu bei, dass Ressourcen verschwendet werden, die in die Befähigung von Lieferanten fließen sollten.  Der Trend geht immer stärker in Richtung des capacity buildings, also die Unterstützung und Ausbildung von Zulieferern. Die Zusammenarbeit von Großfirmen macht hier durchaus Sinn. Es ist es wichtig, den Lieferanten den Wert von CSR für ihr Unternehmen näher zu bringen – sie sollen das Gefühl haben, dass ihre Bemühungen belohnt werden. Auch der Austausch zwischen diesen fördert das Voneinander-Lernen. Großunternehmen, die nicht mit ihren (KMU-)Zulieferern kooperieren, sind nicht nur einem erhöhten Geschäftsrisiko ausgesetzt („suppliers‘ risks are buyers‘ risks“) – sie verbauen sich auch die Chance, zu innovativen Lösungen zu kommen.

Was Unternehmen in der Umseimagetzung nachhaltiger(er) Lieferketten hilft sind klare Ziele, und zwar nach außen hin sichtbare. Diese sollten sich an den wesentlichen Themen orientieren. Außerdem erhöhen Brancheninitiativen (wie „Together for Sustainability“ im Chemiesektor) die Hebelwirkung. Die Einkaufsabteilungen benötigen neben den klassischen Tools verstärkt auch Know-how im Bereich Nachhaltigkeit. Als abschließende Empfehlung wurde den TeilnehmerInnen vor allem eines mitgegeben: „Dranbleiben!“

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Diversity-Impact bei UnterzeichnerInnen der Diversity-Chartas in der EU

EU-Studie Diversity ImpactZum ersten Mal wurden die 7.100 Mitglieder von elf Europäischen Diversity-Chartas befragt, wie stark sie den Einfluss der Charta-Unterzeichnung auf die Entwicklung ihrer Diversity-Aktivitäten einschätzen und welche Maßnahmen sie konkret umsetzen. 26% der Mitglieder haben geantwortet.

Das Ergebnis ist beachtlich: 95% der UnterzeichnerInnen bestätigen die positive Wirkung der Diversity-Chartas. Der durchschnittliche Zustimmungswert liegt bei 3,23 in einer Skala von 1 (kein Einfluss) bis 5 (starker Einfluss). Rund 60% der Organisationen gaben an, dass Diversity bereits in den Unternehmensrichtlinien verankert wurde. 46% bestätigen eine positive Wirkung auf die Gewinnung und Bindung von Talenten. Hinsichtlich der Zielgruppen betreffen 48% der Diversity Maßnahmen auf Gender Equality gefolgt von Generationen (46%) und Behinderung (44%).

Diese und weitere Ergebnisse finden Sie im Detail im Studienbericht “Overview of Diversity Management implementation and impact amongst Diversity Charter signatories in the European Union (2014)” unter http://ec.europa.eu/justice/discrimination/files/diversity_report2014_de.pdf

Unsere Analyse basiert auf Umfragen von elf nationalen Charta der Vielfalt – Organisationen in der EU. Sie wurde im Auftrag der Europäischen Kommission erstellt und Ende Oktober 2014 bei der 10 Jahres-Feier der französischen „Charte de la diversité“ in Paris präsentiert.

Rückfragen:
Manfred Wondrak – factor-D Diversity Consulting
m.wondrak@factor-d.at

 

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Gutes tun als Unternehmen: Corporate Volunteering jetzt online

COVO.at ist Österreichs erste Online-Plattform zu Corporate Volunteering!

Beiträge der Wirtschaft für eine bessere Gesellschaft gehen heute weit über Geld- und Sachspenden hinaus. “Corporate Volunteering”, das Mitarbeiten in konkreten sozialen Organisationen, ist mittlerweile auch in Österreich eine gängige Form der Unterstützung. Viele Projekte und Programme werden bereits erfolgreich durchgeführt. Zahlreiche Personen in Wirtschaft und NPOs haben Praxiswissen in der konkreten Umsetzung erworben. Ein Austausch oder eine breitere Diskussion über Erfolgsfaktoren und Erfahrungen fehlten jedoch.

Nun gibt es mit COVO.at eine Plattform zur Vernetzung, für Praxis-Tipps und aktuelle Hinweise. Vor allem aber findet sich auf COVO.at eine stets wachsende Liste erfolgreicher Projekte.

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Was bietet COVO.at?

Einsteiger/innen können COVO.at als Nachschlagewerk verwenden. “Was ist COVO?” bietet Basis-Infos, unter Umsetzung gibt es konkrete Hinweise gegliedert nach Projektphasen.

Praktiker/innen finden Tipps und Tricks und können Ihre erfolgreichen Projekte einem breiten Publikum vorstellen.

COVO.at lebt von der aktiven Beteiligung!

Mit jedem Beitrag aus der Praxis wird COVO.at ein Stück wertvoller. Machen Sie mit – und covo.at zu einem lebendigen Ort des Austausches und des Wissenstransfers!

Sie können aktiv:

-          Sich für den Newsletter anmelden

-          Ein Projekt einreichen

-          Einen Tipp verfassen oder einen Kommentar schreiben

-          Eine Veranstaltung ankündigen

Betreut wird covo.at von zwei:und:drei und dem Verein Freiwilligenmessen.

 

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IN DIE ZUKUNFT BAUEN: „GESUNDER LEBENSRAUM SCHULE“

03_laurekaden-arch-waldorf-stadtsenat-11 (c) Arge Laure + Kaden

Die Waldorfschule Klagenfurt hat gemeinsam mit dem Kärntner Architektenduo Dietmar Kaden und Erich Laure den zukunftsweisenden Entwurf  einer GESUNDEN SCHULE entwickelt. Jetzt sucht die Schule in freier Trägerschaft nach Unternehmen, die Bildung, Gesundheit und nachhaltige Architektur als Themen ihrer CSR sehen und sich in einem Leuchtturmprojekt des gesunden Holzschulbaues beteiligen wollen.

Die Klagenfurter Waldorfschule knüpft damit an die Entstehungsgeschichte der ersten Waldorfschule in Stuttgart an. Schon damals, man schrieb das Jahr 1919 und Corporate Social Responsibility war in unseren Breiten noch ein Fremdwort, war es ein namhafter Unternehmer, der in die Bildung der Kinder seiner Beschäftigten investierte und so den Grundstein zur Entwicklung der Waldorfpädagogik legte: Emil Molt. Heute gibt es weltweit mehr als 1000 Waldorfschulen – und jährlich werden es mehr.

AUF DEM WEG ZUM GESUNDEN LEBENSRAUM SCHULE
Die innovativen Entwürfe des gesunden, nachhaltigen Holzschulbaues wurden in einem vielschichtigen Partizipationsprozess erarbeitet: Schülerinnen und Schüler, Lehrende und Eltern wurden in den Planungsprozess einbezogen. Die Anforderungen: Gesundes Raumklima, ökologische Materialien, flexible Raumnutzung und ausreichend  Platz – kurz: Schule als Lern- und Erfahrungsraum, als Ort der Begegnung und Ruhe. Die Pläne zeigen den ersten leimfreien Massivholz-Schulbau in Österreich.
Die begleitende Forschung und Dokumentation soll einen Beitrag zur Weiterentwicklung des ökologischen Schulbaus leisten und auch die Institutionen und Unternehmen abbilden, die sich in diesem Vorzeigeprojekt engagieren.

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EINE SCHULE DER ZUKUNFT, DIE UNTERSTÜTZUNG BRAUCHT
Vieles, was an der Klagenfurter Waldorfschule längst selbstverständlich ist, wird in der aktuellen bildungspolitischen Diskussion als  Zukunftsthema gerade „neu“ entdeckt: Die durchgehende Schullaufbahn von der ersten Klasse bis zur Matura, die Abschaffung des „Sitzenbleibens“ und der weitgehende Verzicht auf Noten, breitgefächerter Kunstunterricht, Theaterproduktionen, vielfältige EU-Projekte und Praktika als Bestandteile eines internationalen Lehrplans, Soziales Lernen, Fremdsprachen von Anfang an und ein auf chronobiologischen Erkenntnissen basierender beispielhafter Schulrhythmus…

Bei all dem ist die vor 35 Jahren gegründete Schule nach wie vor auf finanzielle und ideelle Unterstützung angewiesen: Wie alle selbstverwalteten Waldorfschulen in freier Trägerschaft steht sie seit Ihren Anfängen vor der Herausforderung, Lehrkräfte, Personal, Gebäude und Verwaltung selbst finanzieren zu müssen. Da die öffentliche Hand nur einen Bruchteil beiträgt, muss der Großteil durch Elternbeiträge aufgebracht werden. Dennoch bemüht man sich an der Waldorfschule um eine soziale Staffelung der Beiträge, um eine „Schule für alle“ zu sein.

Für den Schulneubau will man ein Drittel der Baukosten durch Unterstützerinnen und Unterstützer selbst aufbringen, die Verhandlungen um die Beteiligung des Landes Kärnten und der Stadt Klagenfurt laufen auf Hochtouren. Nun werden noch zukunftsorientierte Unternehmen gesucht, die die Vision eines gesunden und nachhaltigen Schulbaues mit ihrem Know-How oder ihrer Investition realisieren helfen.

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Gemeinsam in die Zukunft bauen!
Pläne und Details:

http://www.waldorfschule-klagenfurt.at/neubau

Kontakt:
Lea Friessner
0650 2055030
lea.friessner@waldorfschule-klagenfurt.org

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Zertifiziertes Vielfaltsmanagement – Global Diversity Certification

Nach Schweden und Norwegen nun auch in Österreich – Global Diversity Certification – Internationales Rahmenwerk in Kooperation mit WFUNA

Diversity anGlobal Diversity Certificationd Inclusion Mangement (D&I) steht für eine ganzheitliche Strategie, durch welche personelle Vielfalt wahrgenommen, wertgeschätzt, gefördert und zur Erreichung der Unternehmensziele genutzt wird. Zusätzliche Aktualität erhält das Thema aufgrund der demnächst umzusetzenden EU-Richtlinie zur Offenlegung nicht-finanzieller Informationen. Doch Diversity ist weit mehr als eine Formalität – es ist eine Investition in die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen.

Ausgehend von der Verbesserung der Chancengleichheiten am Arbeitsplatz spiegeln Organisationen mit einer Diversity and Inclusion – Strategie die (inter-)nationalen Gesellschafts- und Marktrealitäten in Ihren geschäftlichen Aktivitäten wider – und nutzen die Vielfalt zur Stärkung Ihrer Wettbewerbsfähigkeit.

Zur ganzheitlichen Implementierung sowie unabhängigen Zertifizierung steht mit der in Kooperation mit der World Federation of United Nations Associations (WFUNA) entwickelten Global Diversity Certification nun auch ein international gültiges Rahmenwerk zur Verfügung.

Anläßlich der Einführung in Österreich findet am 26.11.2014 eine Informationsveranstaltung von BDO Austria, factor-D Diversity Consulting und Global Diversity Certification Foundation statt:

DATUM: Mittwoch, 26. November 2014
ZEIT: 18:00 Uhr Empfang , 18:30 Uhr Vortrag und Diskussion, anschließend Buffet
ORT: BDO Austria GmbH, Kohlmarkt 8-10, Eingang Wallnerstraße 1, 1010 Wien
ANMELDUNG: Bis 20. November 2014 unter events@bdo.at
INFOS: Global Diversity Certification Foundation, factor-D Diversity Consulting

DIE EXPERTINNEN:

  • In Vertretung des Bundesministers für Europa, Integration und Äußeres Sebastian KurzMag. Michael Girardi
    Leiter der Organisationseinheit „Grundsatzangelegenheiten Integration“ im Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres
  • Farzam Nazerian
    Global Diversity Certification Foundation (GDCF), Stockholm
  • Mag. Peter Bartos & Mag.a Sanela Terko
    BDO Austria GmbH ist zertifizierter Auditor für GDCF in Österreich
  • Manfred J. Wondrak, MBA, CMC & MMag.a Katrin Wladasch
    factor-D Diversity Consulting GmbH ist Kontaktstelle der GDCF in Österreich
  • Katharina Sjögren-Edström
    CEO ASTAR, Stockholm ist zertifiziert nach den „Bronze Level“ – Kriterien der GDCF
  • VIDEO-IMPULS: Bonian Golmohammadi
    Generalsekretär der WFUNA-World Federation of United Nations Associations

Wir freuen uns auf Ihr Kommen,
Manfred Wondrak und die Teams von factor-D, BDO und GDCF

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Neu: corporAID Magazin Nr. 54/2014

Das aktuelle corporAID Magazin ist ab sofort erhältlich und informiert Sie u.a. über folgende Themen:

  • Hygiene mit Hürden: Am 19. November findet wieder der UN World Toilet Day statt und macht auf die weltweit 2,5 Mrd. Menschen aufmerksam, die keinen Zugang zu einer ordentlichen Toilette haben. Welche Auswirkungen hat das auf ihre Gesundheit und ihren Wohlstand?
  • Upgrade für Asiens Boom-Metropolen: Welche Anforderungen werden an die Infrastruktur asiatischer Städte gestellt und wie profitieren österreichische Unternehmen davon?
  • (Leider) keine Nachhaltigkeitskrise: WBCSD-Präsident Peter Bakker spricht mit corporAID warum Wirtschaft und Politik zusammenarbeiten sollen, um nachhaltiges Handeln voranzutreiben
  • Nachhaltigkeit lohnt sich: Mondi-CEO Peter J. Oswald spricht im Hauptinterview über Wachstumsziele, wirtschaftliche Rahmenbedingungen in Österreich und ökonomisches Kalkül hinter Nachhaltigkeit

Das corporAID Magazin können Sie im Probeabo per Mail an abo@corporaid.at bestellen oder online unter www.corporaid.at nachlesen.

Wir wünschen eine interessante Lektüre!

Herzliche Grüße aus der corporAID Redaktion

corporAID Magazin 54

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Who cares?! (about being a responsible consumer)

Nowadays – as a responsible consumer – I should care about a lot of things I buy (besides the fact that a product looks or tastes good):

Example one: When buying meat I should care about:

  • How was this cattle raised?
  • How was it feeded?
  • Is it from my region or not?
  • Then: is the butcher also acting responsibly or not?
  • How was it transported? CO2-Level?
  • Retail chain: What stands the retail chain for?
  • Are they acting responsibly with their suppliers, employees and are they making profit?
  • And besides: whom are they sponsoring and how high are their lobbying expenses?
  • Energieefficiency?
  • Are they CO2 neutral and what is their impact on society?

Who can guarantee all this to me? And what if they can’t? Shall I still eat meat or investigate more?

Example two: When buying a pair of jeans I should care about:

  • Where was the fabric produced?
  • Emerging countries? Bangladesh?
  • Was child labour involved?
  • Were the workers fairly rewarded?
  • And did they use sandblaster?
  • What water did they use for production?
  • And how did they ship the textiles to Europe?
  • How much CO2 was produced by this?
  • And was the logistics company able to offset their CO2 levels?
  • Retail shop in Europe: Renewable energy used in the shop?
  • Are employees paid according to collective agreements?
  • Is the margin the shop earns too high?
  • Do they have a sustainability report?
  • And do I get some of the information above on the price tag?

And if I don’t have this information? Shall I still buy the jeans – or not – or maybe investigate further?

From a consumers perspective: I would say that the company I’m buying the products from should provide this kind of information. Though I know this is a lot of information a company has to disclose, I’m convinced it will pay off. Once I have this information I can make a fair decision where to buy (taking into consideration all values) – until then keep asking.

ME+WE=US

meweus csr blog

best regards
Georg Tichy
+43 699 12160309

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eating diversity – neues Seminarformat als Teil einer Diversity Strategie

eating diversity

Personelle Vielfalt ist in vielen Unternehmen längst Alltag. Meist bereichernd. Mitunter aber auch eine Herausforderung. Das gilt vor allem für ethnische Diversität, die von allen MitarbeiterInnen interkulturelle Fähigkeiten erfordern. Fähigkeiten, die in vielen Unternehmen auch bei der Kommunikation mit KundInnen und Stakeholdern von großer Bedeutung sind und nicht zuletzt bei Führungskräften vorausgesetzt werden. Diversity und Inclusion Management sind daher heute Bestandteil zukunftsweisender Unternehmenskultur.

In der Praxis geht es darum, MitarbeiterInnen und KundInnen mit Migrationshinter- grund sowie ausländischen GeschäftspartnerInnen nicht nur in ihrer Verschiedenheit wahrzunehmen, sondern den sich daraus für das Unternehmen ergebenden Nutzen auch durch Wertschätzung zu honorieren.

Die Esskultur ist dafür ein ideales Praxisfeld. Die Küche ist die Verbindung zu den Wurzeln der Kindheit, zu den familiären, sozialen und kulturellen Ursprüngen. Sie bleibt auch in der neuen Heimat identitätsbildend. Umgekehrt ist Essen für viele Menschen auch der gangbarste und interessanteste Weg, einen direkten Einblick in eine andere Kultur zu gewinnen, mit der sie als KollegIn bzw. bei ihren KundInnen immer wieder konfrontiert sind.

Unter der Marke eating diversity bietet “brainkitchen – Nahrung für Geist und Gaumen” Unternehmen ein kulinarisches Modul zur Unterstützung und Bereicherung ihres Diversity und Inclusion Managements an.

Ein eating diversity-Dinner ergänzt und bereichert
° Workshops für (zukünftige) MitarbeiterInnen
° Meetings von High Performance Teams
° Kundenevents
° Teambuilding-Prozesse und Teamseminare
° Incentives
° Get-Together-Events für (neue) Projektteams

Dabei bauen wir auf den Erfahrungen auf, die wir seit zwei Jahren mit unserer Veranstaltungsreihe „migration culinaire“ machen. Sie bilden die Grundlage für das Dinner-Modul, das wir um Ihre Workshops, Seminare und Führungskräfte-Meetings organisieren oder durch weitere Fortbildungsmodule ergänzen können.

Im Mittelpunkt stehen dabei immer Küche und Esskultur eines Landes oder einer bestimmten Region. Serviert werden Nahrung für den Gaumen (Speisen aus dem jeweiligen Land) und Nahrung für den Geist: kompakte Vorträge, literarische Inputs, Filme und Musik, die die sinnliche, sensorische Erfahrung mit einer anderen Kultur kognitiv vertiefen und verbalisierbar machen.

Das eating diversity-Basismodul

Das Basismodul für einen eating diversity-Event besteht aus ….

° einem 3 bis 5-gängigen landestypischen Menü für 15-25 Personen, zubereitet von KöchInnen, die aus der jeweiligen Region stammen,

° einem Kurzvortrag zur Esskultur der jeweiligen Region (mit ihren historischen, geografischen, sozialen und politischen Implikationen),

° sowie Hand-Out-Infos zum Menü sowie zu Küche, Land und Leuten als Take Away.

Gekocht wird bei diesen Events von Menschen aus dem jeweiligen Herkunftsland, die in Österreich eine neue Heimat gefunden haben. Bei der Auswahl des Koches/der Köchin greifen wir möglichst auf kochroutinierte und erprobte Laien zurück, die den authentischen Charakter des Essens meist besser treffen als Profis aus der Gastronomie. Dies garantiert auch eine persönliche, offene Stimmung jenseits der Restautant-Routine.

Dauer: ca. 3 Stunden
Ort: Hanni Rützlers futurefoodstudio in Wien 16 (Ottakring).

Die atmosphärischen Räumlichkeiten im ruhigen Innenhof eigen sich auch hervorragend für Seminare und Workshops. Das Studio bietet dafür auch eine professionelle Austattung (inkl. Flipcharts, Beamer, Tonanlage).

Die eating diversity-Extended Versions

Das Basismodul kann – je nach Anforderung und KundInnenwunsch – ergänzt und ausgebaut werden z.B. durch …

° zusätzliche Themenvorträge (unternehmensinterne oder externe ReferentInnen)
° zusätzliches Kulturprogramm (Lesungen, Filme, Musik)
° Möglichkeit, sich (inter)aktiv am Zubereiten des Menüs zu beteiligen

Das eating diversity-Team

Dr. Wolfgang Reiter – Als Kulturwissenschafter am Institut für Kulturstudien (IKUS) in Wien, als Kulturredakteur beim Falter, bei profil und der Neuen Zürcher Zeitung, als Chefdramaturg beim Festival steirischer herbst in Graz sowie als Intendant am Theater Neumarkt in Zürich steht für ihn der engagierte kulturelle Diskurs und die Vermittlung komplexer Zusammenhänge in ungewöhnlichen Formaten im Mittelpunkt seines Interesses. Als Autor von Studien und Publikationen zum Thema Esskultur und als ambitionierter Hobbykoch versteht er es Wissenschaft, Kultur und Kulinarik optimal zu verbinden. Mit diesem Hintergrund macht er die brainkitchen Seminare zu Ereignissen der besondern Art.

Mag.a Bettina Wagner – Vielfältigkeit und Vielschichtigkeit ist ein Lebensthema der gelernten Kommunikationswissenschafterin. Besonders Bereiche, in denen sie Menschen treffen und sich austauschen, in denen sie begeistern, Inputs liefern und Menschen zum Erfolg in einer Sache verhelfen kann, liegen der langjährigen Leiterin verschiedener Projekte im Migrationsbereich der Caritas Österreich sehr am Herzen. Als systemischer Coach hat sie dazu das Methodenwerkzeug gelernt. Sie ist die Ansprechpartnerin für KundInnen und erarbeitet das Konzept für einen individuellen Abend.

Mag.a Hanni Rützler – Als Pionierin der Ernährungswissenschaft, als Entwicklerin und Forscherin mit ihrem multidisziplinären Zugang zu Fragen des Ess- und Trinkverhaltens hat sich Hanni Rützler über die Grenzen hinaus einen Namen gemacht. Als erfolgreiche Autorin zahlreicher Bücher, Referentin auf Tagungen und Kongressen sowie als erfahrene Leiterin von Workshops wird sie vor allem wegen ihrer Qualitäten als Vermittlerin zwischen Theorie und Praxis sehr geschätzt, die die unterschiedlichen „Logiken“ von Gastronomie und Landwirtschaft, von Gesundheitspolitik und Lebensmittelindustrie, von Ernährungswissenschaft und Konsumenten profund kennt und zu vermitteln versteht. Hanni stellt das Studio und Ihr Know-how für alle brainkitchen Veranstaltungen zur Verfügung.

Kontakt
Bettina Wagner, c/o Brainkitchen – Verein zur Förderung der Esskultur, 1160 Wien,

Brunnengasse 17. Mail: wagner.bettina@rocketmail.com Phone: +43 650 29 24 637

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Studie: Es fehlt an grünem Konsum

Die globale Wirtschaft sei für die Herausforderungen einer wachsenden Bevölkerung und all ihrer Bedürfnisse in Sachen Nachhaltigkeit bei gleichzeitig immer knapper werdenden Ressourcen noch nicht gut genug gerüstet. So das Fazit von 1000 befragten CEOs (Chief Executive Officers) im Rahmen der aktuellen “UN Global Compact-Accenture CEO Study on Sustainability”, die sich dieses Mal mit dem Konsumverhalten von 30.000 Menschen in 20 Ländern weltweit beschäftigt (The Consumer Study: From Marketing to Mattering). Durchgeführt wurde die Umfrage vom Beratungshaus Accenture und der Mediengruppe Havas.

Studie Titelbild

Die Umfrage macht deutlich, in welchem Dilemma die Unternehmenslenker zu stecken scheinen: Einerseits, so die Studienautoren, gebe es breiten Konsens darüber, dass Nachhaltigkeit für das zukünftige Fortkommen der Unternehmen absolut erfolgskritisch ist. Andererseits mache sich, so die Studienautoren weiter, dort und da Frust breit, da die Einbettung nachhaltiger Strategien, die sogenannten Milestones, in einem dann nicht wenig anstrengenden Veränderungsprozess nur schwer messbar seien. Es fehle zum einen an Reziprozität seitens der Märkte, zum anderen fühlen sich wohl nicht wenige CEOs für die von ihnen initiierten Vorstöße wohl noch nicht belohnt genug. Die Befragung der 30.000 Konsumenten weltweit macht diese “gebremste Euphorie” deutlich: Die (befragten) Konsumenten handeln nicht “grün genug”. Bei Kaufentscheidungen seien andere Argumente schlagender.

Viel fordern, wenig tun

In Deutschland, so die Umfrage (Österreich wurde nicht befragt), berücksichtigt nur jeder fünfte Konsument beziehungsweise jede fünfte Konsumentin bei Kaufentscheidungen den Faktor Nachhaltigkeit. Nur wenige interessieren sich dafür, wie die erstandenen Produkte und Dienstleistungen des täglichen Bedarfs hergestellt werden – und welche Folgen damit für Menschen und Umwelt verbunden seien. Andererseits aber legen Konsumenten ihre Stimme sehr wohl ins Gewicht, wenn es darum geht, Nachhaltigkeit von den Unternehmen zu fordern.
Was auf der einen Seite berechtigt ist, dem fehlt es auf der anderen so an Konsistenz und auch an Glaubwürdigkeit, sprich: Es fehlt an grünerem Konsum. Die befragten CEOs sehen das laut Studienautoren zum Teil auch als selbstverschuldet: Waren sie sich einerseits der Verantwortung gegenüber ihren Konsumenten in Sachen Nachhaltigkeit und schonendem Umgang mit Ressourcen, mehr Transparenz bewusst, haben sie es – so zumindest behaupten nicht wenige – wohl verabsäumt ihre Konsumenten besser über ihre Wertschöpfungsketten, respektive ihre Produkte zu informieren.

Vom Markt nicht belohnt

Alexander Holst

Die Konsumenten sehen sich offenbar abgekoppelt von diesen Prozessen. “Die führenden Unternehmen in Sachen Nachhaltigkeit werden vom Markt nicht belohnt”, so ein Fazit. Die Investitionen und die Mühe, die darauf verwendet worden war, Nachhaltigkeit in die Arbeit von Unternehmen einzubetten, konnte die Kaufentscheidung von zu vielen Konsumenten offenbar nicht beeinflussen, so Alexander Holst, Leiter des Bereichs Nachhaltigkeit bei Accenture.
Ob sich denn aufgrund dieser eher ernüchternden Erkenntnisse Unternehmen die Mühe sparen sollten, Nachhaltigkeitsberichte zu verfassen und künftige Aktionsfelder zu definieren? Holst: “Nein. Es war wichtig und richtig, dass die Unternehmen sich in den letzten Jahren einen Überblick über ihre Nachhaltigkeitsdaten verschafft haben.” Denn nur so lasse sich Glaubwürdigkeit herstellen, wenn es um Verbesserungen gehe.

Marken besser erklären

Eine Verbesserung, die die befragten CEOs sehen, sei eine “genauere” Markenkommunikation, heißt es. Konsumenten tun sich offenbar zurzeit schwer, “nachhaltige” Marken von jenen der wenig oder nicht nachhaltigen Konkurrenz zu unterscheiden, und können somit auch wenig nachvollziehen, welche Folgen – gute wie schlechte – ihre Entscheidung lokal wie global hat.

Link: The Consumer Study: From Marketing to Mattering 

 Quelle: Der Standard, Heidi Aichinger

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